Düne, St. Peter-Ording
Hier hat der Wind ein Hindernis gefunden: Sand türmt sich mit der Zeit zur Düne, wo ein Holzstück oder eine Muschelschale lag. Es ist ein jahrelanger Prozess, bis der Hügel entsteht.
In den Dünen von St. Peter-Ording wächst nicht nur Strandhafer und Strandquecke, zahlreiche Wattvögel wie Austernfischer oder Silbermöwen brüten gerne an geschützter Stelle.
Warum darf man die Dünenlandschaft meist nur auf den gekennzeichneten Wegen betreten? Die Sandhügel bieten Schutz bei Sturmflut, einen natürlichen Wall, wenn das Meer gegen die Küste drückt.
An der von Ebbe und Flut geprägten Nordseeküste möchten Natur- und Küstenschützer die Dünenlandschaft möglichst erhalten, auch wenn das Meer – wie etwa auf Sylt – stark daran nagt.
Text und Foto: Elke Weiler
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