Der Duft von Strand

Ist das nicht eintönig? Immer diesen endlos weiten Strand zu fotografieren. Nichts als Sand, Dünen und Meer. Niemals. Denn der Strand von St. Peter sieht einfach jedes Mal anders aus. Jeden Tag, stündlich. Manchmal ändert er sein Gesicht von Minute zu Minute, je nach Licht, je nach Wetter.

Ich mag es, wenn der Wind fegt und Schlieren im Sand zieht. Wie ein abstraktes Gemälde, ganz schlicht. Dieses Beige in Beige an nebligen Tagen. Und am Horizont: Wo hört das Meer auf? Wo fängt der Himmel an?

Ich mag den Himmel, wenn er endlich wieder blau leuchtet. Und diese unermessliche Vielzahl von Wolkenarten ausformt. Es gibt ja Leute, die fotografieren immer nur den Himmel. Jedes Bild eine Überraschung.

Diese kleine Hommage an den Winterstrand entstand an zwei Tagen, so zwischendurch, ohne Vorsatz. Ich habe einfach nachgegeben. Es waren Tage im Januar, an denen wir das Meer gerochen haben. Als wenn schon Frühling wäre.

Punkte am Horizont: die Stelzenbauten von St. Peter
Holzhäuser am Horizont: die Stelzenbauten von St. Peter.

Eiderstedt: das Meer an jeder Ecke
Irgendwo da draußen sind sie. Schweinswale.

Hasen? Wo? Spurensuche am Dünenrand.
Hasen? Wo? Spurensuche am Dünenrand.

Flora und Fauna von St. Peter-Ording
Flora und Fauna von St. Peter-Ording, nur ein Teil.

Die Brücke vom Bad auf dem Weg zur Versandung.
Die Brücke vom Bad auf dem Weg zur Versandung.

Fast schon abstrakt: Wind und Sand.
Fast schon abstrakt: Der Wind kann malen.

Und kleine Flüsse in den Salzwiesen: Priele.
Und die kleinen Flüsse in den Salzwiesen, sie gehören dem Meer. Priele.

Nichts als Sand, Meer und Himmel.
Ich kann einfach nicht genug davon kriegen.

Text und Fotos: Elke Weiler

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About the Author

ist Reisebloggerin & Buchautorin. Sie hat Kunstgeschichte in Düsseldorf, Bonn und Rom studiert, als Pressereferentin beim Reiseveranstalter und als Redakteurin bei Burda Media gearbeitet. Vor allem aber ist sie jahrelang als freie Reisejournalistin durch die Welt gejettet. Elke stammt vom Niederrhein und lebt an der Nordsee.



12 Responses to Der Duft von Strand

  1. Dani says:

    Wunderschöne Aufnahmen … ich glaube ich muss mit meinen Skatern unbedingt mal vorbei kommen.
    Grüsse Dani

  2. Jörg says:

    Ich denke, spätestens im März sind wir auch wieder dort – Ich mag diese Unendlichkeit des Strandes ♥ und Mogli kann sich da so prima austoben. Ich hoffe, dass Ihr und Eure Beiden dann auch Zeit haben :)

    Liebe Grüße,
    Jörg

    • Elke says:

      Prima, dann freuen wir uns! Sagt bitte Bescheid, ich hab ein paar Termine (z.B. ITB in Berlin)… Bin gespannt, wie eure Jungs sich mit Janni verstehen! LG, Elke

  3. Pingback: Woanders – diesmal sehr üppig mit Zetteln aus Berlin, einer Brücke, Frauen, die nicht aus Flaschen trinken können, Peter Glaser und anderem | Herzdamengeschichten

  4. Ich liebe die Kombination Hund, Meer, Strand und es ist mir gleich, zu welcher Jahreszeit. Das letzte Mal war ich in St. Peter im Winter vor 10 Jahren und ich wünsche mir nichts mehr, als noch einmal dorthin zu kommen. Dieses Jahr kann es vielleicht klappen!

  5. Sophia says:

    Tolle Bilder ! Und ihr habt einen echt schönen Blog :) )

  6. Ich fühle da genau wie du – wo die einen Eintönigkeit sehen, entdecke ich immer wieder verschiedene Facetten und neue “Geheimnisse”. Dementsprechend großartig finde ich auch deine Aufnahmen hier. Da muss ich mich nur auf das Foto konzentrieren und schon habe ich das Gefühl, einen leichten Hauch von Sand und Meer in der Nase zu haben. Also, immer her mit diesen herrlichen Impressionen!

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