Reisen

Was ist los in 2019?

Werbung | Ein exakter Plan für meine Reisen in 2019 existiert nicht. Sehr wohl habe ich Wünsche und konkrete Projekte für das neue Jahr, aber die sind anderer Art als bestimmte Reiseziele anzuvisieren. Einige Ideen übertrage ich von Jahr zu Jahr. Oftmals lasse ich mich überraschen. Oder neu inspirieren. Von Blogs, Zeitschriften, im TV oder Radio. Von Filmen. Von Musik.

So habe ich kürzlich die Band Beirut entdeckt, die sich für ihr letztes Album „Gallipoli“ in Apulien von der Muse küssen ließ. Schon seit längerem zieht es mich wieder dorthin, in meine erklärte Lieblingsregion von Italien. Einmal da, lohnt sich ein Abstecher in die Basilikata nach Matera, das sich in diesem Jahr als eine der beiden europäischen Kulturhauptstädte feiert.

Oder gleich in die bulgarische Kulturhauptstadt Plowdiw?

Nichtsdestotrotz wird meine erste Reise in diesem Jahr nach Rom gehen, meine alte Heimat. Rom im Januar also, abseits der Touristenströme, wie ich hoffe. Zur Zeit wird es dort um 17 Uhr dunkel, dann ist die Stadt in ein warmes, fast rosafarbenes Licht gehüllt.

Rom am Abend

Welche Reiseziele wären abseits der ausgetretenen Pfade angesagt? Und wie sieht es in Sachen Nachhaltigkeit aus, ein schwieriges Thema in Verbindung mit Reisen? Inspiration dazu gäbe es zum Beispiel auf der „Reisen Hamburg„, einer von fünf Spezialmessen der „oohh! – Die FreizeitWelten der Hamburg Messe“ – und zwar schon bald, nämlich zwischen dem 6. und 10. Februar.

Dort würde ich mich über spannende Destinationen wie Zypern, Tunesien und vielleicht die Philippinen informieren. Erfahren, dass Ostfriesland auf barrierefreien Tourismus setzt. Und dass Radwandern hoch im Kurs steht. Für mich ein Reminder, da meine geplante, komplette Tour entlang des Nord-Ostsee-Kanals im letzten Jahr ins Wasser fiel.

Tanzen, austauschen, entdecken

Mich über ein Wiedersehen mit der kleinsten Disco der Welt freuen, die ich in Berlin bereits getestet habe: Abrocken in einer Telefonzelle, ein ganz besonderes Erlebnis. Oder mich im „Café Voyage“ mit Gleichgesinnten austauschen. Übrigens: Wer allein reist und das ändern will, könnte hier gleich nach einem Reisepartner Ausschau halten.

Halle B5 Erlebnisinsel „Neues Reisen“ © Hamburg Messe und Congress / Stephan Wallocha

Mit dem Ticket für 10 Euro beim Online-Einkauf oder 12 Euro an der Messekasse kann ich auch die anderen Spezialmessen besuchen. Mich bezüglich Camping-Urlaub auf der „Caravaning Hamburg“ schlau machen oder mir Inspiration zu einem der nachhaltigsten Urlaubsarten auf der „Rad Hamburg“ holen. Aufgrund des so massiv gestiegenen Interesses an Kreuzfahrten wird es wohl viele Besucher auf die „Kreuzfahrtwelt Hamburg“ ziehen.

Während ich, auch zur Verbesserung meiner fotografischen Kenntnisse, der „Fotohaven Hamburg“ einen Besuch abstatten würde. Hier sind Wurfkameras und Großformate im Trend. Wahrscheinlich würde ich mich gleich für einen der Fototörns anmelden, die zwischen Januar und Juni in den Hamburger Hafen führen. Auf der Messe wiederum kann man zum Beispiel ein mehrstündiges Seminar beim Profi zum Thema Reisefotografie besuchen, das zwar nicht im Eintrittspreis inklusive ist, aber mit 29 Euro auch nicht die Welt kostet.

Text, Aufmacher-, Rom- und Enten-Foto: Elke Weiler

Und los geht’s…

P.S.: Mit den Vorsätzen klappt es bei mir nie reibungslos. Noch nicht einmal bei den Dingen, die um die Ecke liegen. Ein Picknick am Strand zum Beispiel, das hätte mal wieder oberste Priorität. Und dann ab nach Grönland.

Mit Dank an die „oohh! Freizeitwelten der Messe Hamburg“, die diesen Artikel unterstützt haben.

Autor

Meerbloggerin, Buchautorin und Journalistin. Hat Kunstgeschichte u.a. in Rom studiert, als Redakteurin bei Burda gearbeitet, aber die meiste Zeit als freie Reisejournalistin. Aktuell lebt die Rheinländerin an der Nordsee, bloggt und schreibt an den nächsten Büchern (siehe Footer).

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