Ein Trip durch San Francisco

Gesponserter Artikel | Ich war noch niemals in San Francisco. Miami schon, New York auch. Beides tolle Städte. Doch San Francisco, das ist … wie Blumen im Haar tragen? Diese Flower-Power-Zeiten sind längst vorbei, doch im Viertel Haight-Ashbury geht es noch bunt zu, wie ich gehört habe. Einmal auf den Spuren von Janis Joplin wandeln, den Straßenmusikern lauschen…

Ganz in der Nähe des Hippie-Viertels kann ich das Bunt gleich in Grün eintauschen, denn ich mag das Grün genau so sehr wie das Blau. In die botanische Vielfalt des Golden Gate Parks eintauchen. Den Japanischen Teegarten besuchen. Leider habe ich die Kirschblüte jetzt im Mai knapp verpasst, dafür hätte ich einen Monat früher anreisen sollen.


© Avis

Als Architekturfan interessiert mich natürlich auch Renzo Pianos Naturkundemuseum im Park, der sich als Glasbau mit Gründach wie aus der Erde heraushebt. Der Architekt schuf einen lichtdurchfluteten Ort, der von oben wie eine künstliche Landschaft aussieht. Im Innern ein Korallenriff, ein Regenwald.

Eigentlich fällt mir bei San Francisco immer zuerst die Brücke ein. Das ist mein Bild dieser Stadt, wenn nicht der USA schlechthin. Formschön, stählern und rot hängt die Golden Gate Bridge seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts über der gleichnamigen Meeresenge. Die mich beim Besuch vielleicht, wie einen Kenner im 19. Jahrhundert, an Istanbul, beziehungsweise ans Goldene Horn, erinnert? Je nach Licht.

Je nach Nebel wirkt sie magisch. Und Nebel ist häufig in San Francisco. Wer mit dem Auto ohne Nebel über die Brücke fährt, kommt um die Maut nicht herum. Radfahrer und Fußgänger sparen sich das Geld und können die fast drei Brückenkilometer langsamer und intensiver genießen. Das Blau des Pazifik.

Oder die Brücke mal von unten sehen? Die Skyline der Metropole vom Wasser aus bewundern. Dazu nehme ich einen Wagen der lustigen Cable Cars und rattere zum Pier des Viertels Fisherman’s Wharf, um an einem anderthalbstündigen Segeltörn teilzunehmen. Von dort legen sie auch nach Alcatraz ab, die Besucher des ehemaligen Hochsicherheitsgefängnisses und die Ornithologen.

Während sich die einen auf den Spuren Al Capones bewegen und kleine Zellen anschauen, bin ich doch lieber unter der kalifornischen Sonne aktiv – nämlich beim Rollerbladen durch den Golden Gate Park. Und schwimmen. Aber Nordkalifornien ist nicht gleich Südkalifornien.

Das Wasser ist frisch, im Sommer wird es nicht wirklich heiß, und an vielen Stränden gilt Schwimmen wegen der Strömungen als gefährlich. Dafür eignet sich der Baker Beach für ein Picknick mit tollem Blick auf die Brücke. Und im Winter kann man anderen beim Schwimmen zuschauen, die es besser können. Walen! Zum Beispiel vom Muir Beach aus.

Für alle Fans von Street Art: San Francisco hat auch ein paar Kunstwerke von Banksy zu bieten. Und gilt sonst als Stadt der modernen und zeitgenössischen Kunst. Also werfe ich einen Blick ins Museum of Modern Art. Ich nutze auch die Gelegenheit, wenn ich sowieso im Golden Gate Park bin, um die Werke im De Young Museum anzuschauen. Ein Ausflug auf die Pazifikinseln ist hier inbegriffen.

Last but not least noch ein exotischer Trip im Trip: San Franciscos Chinatown ist bekannt als eine der größten chinesischen Gemeinden in Amerika und eine der ersten ihrer Art. Ich könnte handgemachte Glückskekse kaufen, mich kräutermedizinisch beraten und die Füße nach dem Sightseeing massieren lassen.

Wer im Februar kommt, kann gleich wieder Neujahr feiern, in Chinatown. Bunt ist es also immer noch, dieses San Francisco.

Text: Elke Weiler

Gesponserte Artikel enthalten Werbung. Dieser Beitrag wurde von Avis Autovermietung unterstützt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.