Das geteilte Welterbe

Gesponserter Artikel | Es ist schon eine Weile her, da habe ich geträumt, in Israel zu sein. An schmale Gassen kann ich mich erinnern, ein historisches Ambiente, eine Kirche. Im Traum wusste ich, dass ich mich in der Altstadt Jerusalems aufhielt, obwohl ich noch nie in meinem Leben dort gewesen bin. Vermutlich hatte ich irgendwo Bilder gesehen, die mich beschäftigen. Von dem Gefühl der Bedrückung einer geteilten Stadt habe ich nichts gespürt.

Auch nichts von der Straßengeometrie aus römischen Zeiten, eher vom Gassengewirr in den einzelnen Viertel. Von den Geheimnissen des Unüberschaubaren. Keine Spur von Spannungen, Machtansprüchen, schwierigen politischen Verhältnissen. Jerusalem, es könnte so schön sein, doch es bleibt kompliziert.

Der Berge & Meer-Experte Johannes Grandmontagne ist wirklich ins Heilige Land gereist. Er hat das gemacht, was ich unbedingt auch tun würde: Er war in Jaffa und hat Tel Aviv in seiner ganzen Quirligkeit erlebt. Das Strandleben, das Nachtleben, das Temperament seiner Bewohner, die den Augenblick leben.

Jaffa und Tel Aviv

Und er war auch in Jerusalems Altstadt. Weltkulturerbe der UNESCO, doch schon seit den 80ern auf der Liste des gefährdeten Welterbes. Allein der Felsendom, zentraler Bezugspunkt dreier Weltreligionen. Die Klagemauer, der Mahane Yehuda Markt. Der Garten Gethsemane und die Via Dolorosa, der Leidensweg Jesu bis zur Grabeskirche.

Test der Schwerelosigkeit

Hagai, Experte der Kibbuzbewegung mit Hamburger Wurzeln, gibt Johannes Grandmontage einen Einblick in das Leben, das Prinzip der Genossenschaftsdörfer. Reicht das? Oder müsste man hier nicht selber eine Weile mitarbeiten? Dr. Robert Rozett, Direktor der Bibliothek, empfängt den Gast in der Gedenkstätte Yad Vashem, ein Muss auf jeder Israelreise.

Ebenso wie ein Test der Schwerelosigkeit im Toten Meer. Immer wieder sehe ich Leute dabei Zeitung lesen. Das wirkt zwar lässig, aber wozu die Ablenkung von diesem besonderen Moment, wenn du das Gefühl des Schwebens auf dem Wasser erleben kannst? Das Weltgeschehen holt uns doch an jeder Ecke wieder ein. Vor allem in Israel.

In einem Videotagebuch voller persönlicher Begegnungen erzählt Johannes Grandmontagne von seiner Reise:


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Fotos und Video von Vogelheim.tv

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