Myanmar

Am großen Fluss

Als wir das Ufer erreichen, sieht es so aus, als herrsche Ebbe am Ayeyarwaddy. Kein Wunder, denn wir besuchen Myanmar im Januar, also während der Trockenzeit. Wenn zwischen Mai und Oktober der Regen kommt, schwillt der Ayeyarwaddy an und überschwemmt die Sandbänke. Seine Quellflüsse entspringen im Himalaya, er durchzieht das Land wie eine Lebensader von …

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Das Lächeln der Löwen

Wenn mich jemand fragen würde, welchen Geruch Myanmar hat, als erstes würde mir die rauchige Note einfallen. Bei unseren Fahrten über Land sehen wir immer wieder abgebrannte Zuckerrohrfelder, und aus den Küchenhütten strömt der Rauch, wenn über offenem Feuer gekocht wird. Weiteren Duftnoten begegnen wir in den Tempeln, wo sich Räucherstäbchen mit Weihrauch und Jasmin …

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Intha, die Menschen am See

Die Hunde laufen frei herum, überall in den Dörfern zwischen Pindaya und dem Inle-See. Über schmale Straßen schaukeln wir durch die Hügellandschaft im Osten Myanmars. Vor allem, wenn wir dem Gegenverkehr ausweichen, stoppen, halb von der Straße runterfahren. Die rote Erde staubt hinter den Fahrzeugen, und ich werde müde. Noch bevor wir den See erreichen, …

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Barfuß durchs Tempelreich

Myanmar setzt sich. Mein zweiter Tag ist der erste richtige, der erste bei Tageslicht. Wir sind weg aus der Großstadt. Landen schon am frühen Morgen am kleinen Flughafen von Heho, und zwei Stunden später spuckt uns der Bus in Pindaya aus. Das Land ist wellig, tiefrot die frisch geflügte Erde. Ab und an poppt eine …

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Auf der Straße in Myanmar

Der Geist am See

An jenem Samstagabend, als wir ankommen, herrscht starker Verkehr in der Großstadt Yangon. Zwischen die Wagenkolonnen schieben sich vereinzelte Radfahrer im Longyi (sprich: ‚londji‘ wie in Dschungel), dem traditionellen Wickelrock der Burmesen. Keine Motorräder, keine Tuk-Tuks. Suchend schweift der Blick über Straßen voller SUVs vor teilweise so schönen wie bröckelnden Hausfassaden. Ich bin zum ersten …

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