Der Teide und die Runzelkartoffeln

Gesponserter Artikel | Das erste Mal war ich im zarten Alter von elf Jahren auf Teneriffa, sowie im Jahr darauf. Ich machte Strandurlaub mit meinen Eltern im Süden der Insel, einmal in Los Cristianos, das andere Mal im benachbarten Playa de las Américas.

Meine Tage waren bestimmt vom Baden, von Sonne und Strand. Ich kann mich noch an einen weißen Maxirock erinnern, in den ich mich verliebt hatte – Hippie-Style war damals hochaktuell. Mit dem Rock fühlte ich mich wie eine Einheimische, wenn wir abends Tapas oder Paella essen gingen. Die typischen Runzelkartoffeln mit Mojo mochte ich damals schon gerne.

Ein absolutes Highlight war für mich der Ausflug zum Teide. Gemeinsam mit meinem Vater, mit dem ich auch Jahre später den italienischen Vesuv bestieg, kraxelten wir durch die Sommerhitze den Vulkan hoch. Eine Mondlandschaft!

Heute braucht es für die Besteigung eine Genehmigung, die ein bestimmtes Zeitfenster lang gilt, und nur, wenn die Wetterkonditionen es erlauben. Es lohnt sich allemal, durch den Nationalpark Pico de Teide zu wandern, der seit 2007 zum Weltnaturerbe gehört.

Bucht von Adeje
Schöne Strände gibt’s auf Teneriffa, hier die Bucht von Adeje © Webtenerife

Und von oben kann man bis zur Nachbarinsel La Gomera schauen. Dorthin habe ich mit meinen Eltern einen Ausflug unternommen – mit der Fähre bei recht aufgewühlter See auf dem Hinweg. Zahlreiche Passagiere hingen über der Reling. Meine Mutter hat sich lieber ruhig in eine Ecke gesetzt und in die Ferne geschaut, während mein Vater und ich trotz des Schaukelns mal hier, mal dort hingelaufen sind. Bootsbeine nennt man das, oder?!

Papas arrugadas con mojo

Als ich viele Jahre später als Erwachsene wieder auf Teneriffa war, hatte ich das Glück, den grünen Norden der Insel kennenzulernen. Das schöne Städtchen La Orotava, das im gleichnamigen, sehr fruchtbaren Tal liegt. Bananenstauden, so weit das Auge reicht.

Meine Kenntnisse der kanarischen Küche konnte ich bei diesem Aufenthalt ausbauen: Wieder gab es Papas arrugadas, die kleinen, mit Schale gekochten Kartoffeln. Dazu rote und grüne Soße, den Mojo. Aber auch Kichererbsensuppe, gebratenes Kaninchen, Goldbrasse und Tintenfisch. Und Gofio natürlich, den Brotersatz aus Mais und Gerste.

Allein wegen des Teide und der Küche würde ich wieder hinreisen. Welche Orte würde ich besichtigen? Wo würde ich wohnen? Vor der Reise würde ich mir alles noch einmal genau anschauen, zum Beispiel über die Teneriffa-Webcam Playa de las Americas, Los Cristianos sowie viele Orte, die ich noch nicht kenne.

Vielleicht würde ich auf einer Bananenplantage wohnen oder oben im Nationalpark des Teide, in einem Parador. Und morgens bei Sonnenaufgang auf den Vulkan wandern, wie ich es damals mit dem Papa in der Tageshitze gemacht habe.

Text: Elke Weiler

Fotos: Webtenerife

Gesponserte Artikel enthalten Werbung. Dieser Artikel wurde von Webtenerife unterstützt, eine Seite der Tenerife Tourism Corporation.

  1. Ohhh, ich war gerade erst auf Teneriffa :)! Es war toll! Haben Berge und Meer gemacht.

  2. Das ist lustig, an Teneriffa habe ich auch Kindheitserinnerungen, so schwache zumindest. War damals auch auf dem Teide. Irgendwann muss ich es noch mal machen!

  3. Hallo, ja an die Kombination von Kanarischer Küche und einem herrlichen Ausblick auf den Teide kann man sich schon sehr gewöhnen. Ein sehr lesensweter Bericht, vielen Dank! Gruß Markus

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