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Treffpunkt der Winde

Werbung | Es gibt Inseln und Inseln. Manche sind beliebt, andere unbekannt oder gar unbewohnt. Einige sind mit dem Auto über einen Damm zu erreichen, viele mit dem Flugzeug, doch fast alle per Boot. Und das ist mit Abstand die schönste Art, auf eine Insel zu gelangen.

Ich liebe Inseln, habe aber kein Boot. Vielleicht wird es irgendwann mal ein ausgedienter Kutter sein. Oder ein Segelboot. Ich bin bereits in Dänemark und in der Türkei unter vollen Segeln gefahren, habe sogar selber Hand anlegen müssen.

Was für eine Unabhängigkeit, einfach von Insel zu Insel zu ziehen. Zu den Großen und Kleinen, zu den Beliebten und Verlassenen. Oder eine Insel zu umrunden, die so viele Gesichter hat wie die bekannteste Baleareninsel. Segelurlaub rund um Mallorca, ganz entspannt. In jedem Hafen ein paar Tage anzulegen.

Ich würde im Hafen der Hauptstadt Palma beginnen, das Boot zwischen den Luxusyachten vertäuen. Mittendrin im mallorquinischen Leben. Ohne Ziel durch die Altstadt bummeln. Zum guten Abschluss Tapas essen.

Die Westküste

Das nächste Stopp wäre Es Trenc mit einem Strand, der an die Karibik erinnert. Eigentlich sollte man ihn in der Hochsaison meiden, denn er ist einfach zu beliebt. Aber dieses Türkis haut einen um, egal wie viele Leute sich in Es Trenc herumtreiben.

In Cala Figuera, der Feigen-Bucht an der Südostküste Mallorcas, scheinen die Häuser aus dem Wasser zu wachsen. Wie ein Fjord schneidet sich die Bucht ins Land. Kristallklares Wasser, die Reflexion der Wellen im Bug der Yacht. An Land gehen, Fisch essen.

Irgendwann lockt uns die Einsamkeit der sogenannten Ziegeninsel Cabrera. Das sind Kontraste! Oder Andraix im Westen von Mallorca mit diesen grünen Bergen rundherum. Überhaupt die Westküste. Puerto Soller und das Cap Formentor, der nördlichste Punkt der Insel. Die Steilküste, auch der Treffpunkt der Winde genannt.

Hier wirkt Mallorca rau und kantig. Wir segeln weiter Richtung Ostküste, die bekannte Cala Ratjada im Visier – und das Nightlife. Am nächsten Tag ist Zeit zum Relaxen an Bord, bevor es weiter die Küste hinunter geht.

Werden wir auf einen Trupp Delfine treffen? Vielleicht sind die Chancen vor Portopetro nicht schlecht. Wir versuchen unser Glück beim Schnorcheln. Schade, dass ich gar nicht segeln kann. Fehlt also noch der Skipper.

Text: Elke Weiler
Foto: Nautal

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Elke

Meerbloggerin, Buchautorin und Journalistin. Hat Kunstgeschichte u.a. in Rom studiert, als Redakteurin bei Burda gearbeitet, aber die meiste Zeit als freie Reisejournalistin. Aktuell lebt die Rheinländerin an der Nordsee, bloggt und schreibt an den nächsten Büchern.

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