Wild und schön

„Madeira ist wie ein Schweizer Käse,“ sagt Pedro Costa und lacht. Der Manager der Quinta do Furão an der Nordküste der Atlantikinsel spricht von der Tunnel-Manie der Madeirer.

Aber immerhin ist es auf diese Art möglich, sich bequem von A nach B zu bewegen, bergig und spektakulär, wie die Insel nun mal ist. Und genau diese wilde Schönheit ist Madeiras größtes Pfand.

An der Nordküste hat sie es noch einmal auf die Spitze getrieben: zerklüftet, steil abfallend, dramatisch, atemberaubend. Weiße Ortschaften, hier Faial vor dem Penha de Águia (Adlerfelsen), kleben wie Nester auf Plateaus. Und selbst unter der Herrschaft des Felsgesteins kleidet sich die Insel in ein üppig grünes Gewand.

Übrigens: der Norden Madeiras gilt als idealer Ausgangspunkt für Wanderungen entlang der alten Wasserrinnen, der Levadas.

Senhor Anacleto aus Camacha

Und sie flechten und flechten auf Madeira. Nur wenige Kilometer von der Inselhauptstadt Funchal entfernt liegt das sogenannte Dorf der Körbemacher auf etwa 700 Metern Höhe. Camacha hält die Traditionen hoch, insofern das möglich ist. Denn einst waren ganze Familien mit dem flotten Flechten der Weiden beschäftigt. Heute sind es …

Sommer auf Samsø

Impressionen einer Insel Issehoved. Für viele ist die Nordspitze die schönste Stelle auf ganz Samsø. Die Landschaft wellt sich in perfekten Linien. Wie gemalt, diese Weichheit und diese Farben. Und es weht ganz schön. Weiter hinten die Ostsee, wir laufen über die Hügel, hinab zum Strand. Und sehen die Angler …

Wild, wild East

Knutschende Pärchen auf dem Weg ins Flitterwochen-Paradies. Schon im Flieger nach Barbados geht es los. Aber man muss nicht gleich heiraten, um in die Karibik zu fliegen. Viele wollen aus ganz anderen Gründen auf die Insel. „Barbados sticht in der Region durch seine gute Bildung und Wirtschaft hervor.“ Der 58-jährige …

Mit dem Rad durch Kopenhagen

Kopenhagen – Mozambique. So weit wollen wir nicht radeln. Doch viele der Bikes, die das „Baisikeli“-Team in der dänischen Hauptstadt fabriziert oder recycelt, lassen diesen Weg hinter sich. Der Fahrradverleih an der Ingerslevsgade hat sich eine Mission auf die Fahnen geschrieben: zur Mobilität, Infrastruktur und Lebensqualität in Afrika beizutragen. Leihe …

Rambazamba mit Rembetiko

Madame lebte gefährlich. Während die Super-Reporterin unverdrossen auf eine Herde von Pumas mit Pudelfrisur zulief, um diese Eiderstedter Besonderheit vor die Linse zu kriegen, gab ich in einem fort Warnungen ab. Doch außer mir schien das niemanden zu interessieren. Monsieur saß unbeteiligt in der Blechhöhle und döste vor sich hin. …

Der Strandkorb

Meeresrauschen. Sandverwehungen. Und mittendrin: bunte Flecken, Zufluchtsorte in rauer Umgebung. Schuld ist der ewige Wind. Vermutlich gäbe es das optimale Mobiliar für den Nordseestrand nämlich nicht ohne die frische Brise. Nichts fürs Mittelmeer. An warmen, windstillen Tagen staut sich die Hitze im Strandkorb. Für den Rest der Zeit, vor allem …

Blumen und Sünden

Der Fernsehauftritt stand an. Live. Wir schmissen uns in Schale, für mich gab‘s die rote Ich-bin-Zucker-Schleife. Madame kämmte mir und dem kleinen Pupser die Botanik aus dem Fell, und los! Denn die Fernsehlutscher warteten auf das Startsignal in meiner Lieblingslocation, dem Café von Bellas Rudel. Ihr erinnert euch? Der Espagneul …