Ichigo Ichie

Im Gespräch mit Miya Suzuki, Düsseldorf Einmal habe ich an Silvester den japanischen Tempel im EKŌ-Haus besucht, um an der Zeremonie teilzuhaben. Die Glocke neben dem Tempel wird 108 Mal geläutet, um die 108 menschlichen Leiden wie Gier, Wut und Ignoranz zu vertreiben. Ohne sonderlich viel darüber zu wissen, hat …

Nach Schweden auswandern

In einem Land wie Schweden zu leben, ist für viele ein Traum. Auch mir könnte das gefallen. Also habe ich Heike vom Schwedenblog „Björklunda“ gefragt, wie es sich anfühlt. 1. Was war der Grund für dich und deine Familie, nach Schweden zu ziehen? Eine gute Frage. Für uns lagen die …

Senhor Anacleto aus Camacha

Und sie flechten und flechten auf Madeira. Nur wenige Kilometer von der Inselhauptstadt Funchal entfernt liegt das sogenannte Dorf der Körbemacher auf etwa 700 Metern Höhe. Camacha hält die Traditionen hoch, insofern das möglich ist. Denn einst waren ganze Familien mit dem flotten Flechten der Weiden beschäftigt. Heute sind es …

Die Holzsammlerin

Ein Augenblick in Äthiopien. Eine junge Frau, die lächelt. Sie trägt ein riesiges Gestrüpp mit sich herum. Es muss schwer sein, trotzdem dieses Lächeln.

Es ist nicht warm, es ist nicht kalt. Der Hausberg der Hauptstadt Addis Abeba reicht bis 2400 Metern hoch, und am späten Nachmittag frischt es hier oben auf, der Wind fegt über die Straße.

Doch das anstrengende Tragen der 35 Kilo schweren Last aus Ästen und Laub lässt die Holzsammlerin schwitzen. Sie lächelt weiter und hofft auf ein Fotogeld, denn der Verkauf des Bündels auf dem Markt in Addis wird ihr nur ein paar Birr einbringen.

Von den staatlichen Eukalyptus-Plantagen am Entoto dürfen die Holzsammlerinnen nur nehmen, was bereits auf dem Boden liegt. Bis zum Markt, dem großen Mercato in Addis, sind etwa 15 Kilometer zurückzulegen.

Behalten die Holzsammlerinnen ein Bündel für sich, haben sie etwa eine Woche Brennholz für die ganze Familie im Haus. Es dient ihnen vor allem zum Kochen über offenem Feuer – auch das traditionelle äthiopische Fladenbrot Injera wird so zubereitet.

Text und Foto: Elke Weiler

Mehr über Äthiopien lesen? Hier geht es nach Lalibela zum Markt und zu den Felsenkirchen.

Antonio Romero aus Consuegra

„El Alfar“ in Consuegra hat’s. Typ: ein Ort für alle Sinne. Kein Wunder, dass der 29jährige Antonio Romero das Restaurant seines Großvaters und ehemaligen Bürgermeisters in der Mitte Spaniens weiterführen wollte. Eigentlich hat er ja Psychologie in Madrid studiert. Und er schafft es, seine Interessen mit dem auserwählten Ort und …

Im Land der Xhosa

In einem Township von Port Elizabeth spielt die Band „Jabulani“ auf: drei Mann an drei Marimbas unterschiedlicher Tonalität. Es ist wieder einiges los in Jeya’s Jazz Corner, unter anderem wegen des beliebten „Chakalaka“ der Chefin. Für das überbackene Gemüse-Curry und weitere „Kleinigkeiten“ wie Reis mit Pilzen, gebratene Würstchen und Hähnchenteile …