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Antonio Romero aus Consuegra

„El Alfar“ in Consuegra hat’s. Typ: ein Ort für alle Sinne. Kein Wunder, dass der 29jährige Antonio Romero das Restaurant seines Großvaters und ehemaligen Bürgermeisters in der Mitte Spaniens weiterführen wollte.

Eigentlich hat er ja Psychologie in Madrid studiert. Und er schafft es, seine Interessen mit dem auserwählten Ort und dem Familienbetrieb zu verbinden. Antonios Projekt: Er bezieht Behinderte in die Arbeit des touristischen Betriebs ein. Klappt hervorragend.

„El Alfar“ ist ein Ort mit Geschichte. Doch die Öfen andalusischen Typs mit arabischer Technik sowie ein römischer brennen heute leider nicht mehr. Dafür gefällt es den Gästen, wenn Antonio sie herumführt und zumindest theoretisch in die Geheimnisse des Töpferns einweiht. So hängen auch wir an seinen Lippen, als er uns die Tonwaren zeigt und ihre Entstehung erklärt. Lächelnd.

Und dann das Essen. Am Ort der Tradition setzt Señor Romero auch auf „Cocina Manchega“: Mitten in Kastilien-La Mancha werden Wein, Käse und typische Speisen der Region aufgetischt. Natürlich mit queso manchego! Und natürlich schmeckt er hier am besten. Der Patio ist wie gemacht für Sommerkonzerte.

Weitab vom Lärm der großen Stadt. Es ist schon eine Herausforderung. Doch Antonio liebt das alles. Wer braucht schon Madrid?

Text und Foto: Elke Weiler

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Elke

Meerbloggerin, Buchautorin und Journalistin. Hat Kunstgeschichte u.a. in Rom studiert, als Redakteurin bei Burda gearbeitet, aber die meiste Zeit als freie Reisejournalistin. Aktuell lebt die Rheinländerin an der Nordsee, bloggt und schreibt an den nächsten Büchern.

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