Butter bei die Fische

Mehr Raps, mehr Bäume, mehr Mühlen. Nicht nur die Landschaft, auch die Häuser wirken irgendwie lieblicher in Ostfriesland. Außerdem scheint es straff organisiert zu sein, zumindest was die beliebten Inseln an beliebten Tagen wie diesen betrifft. Der Zug endet in Norddeich, direkt an der Mole. Dann werden die Aussteigenden nach …

Kokosnüsse auf Koh Kood

Einige Passagiere jauchzen im Fahrtwind, während wir im Speedboat über den Golf von Thailand brettern. Links und rechts grüne Hügel, Palmen, die aus dem Wasser wachsen – die Region Trat im Osten des Landes ist reich an Inseln. Der perfekte Tag, die Sonne lacht und dazu dieses leuchtende Blau des …

Fische in Kussabsicht

Vom Schnorcheln in Thailand Endlich Inseln, Meer und Fische! Die Farbe Türkis. Das einfache Leben. Von Bangkok aus sind wir mit einer Propellermaschine in die Provinz Trat im Osten des Landes geflogen. Bunte Fische quasi als Vorankündigung auf dem Flieger. Für die über 300 Kilometer bis Trat bräuchte man sonst …

Alles so dushi

Impressionen aus Curaçao

Werbung – Kennzeichnung aus Gründen der Transparenz, da die Kosten dieser Pressereise vom Tourist Board Curaçao übernommen wurden.

Kaum, dass wir auf Curaçao gelandet sind, finden wir uns an diesen unwirklich schönen Ort wieder: Cas Abao. Dieses Türkis! Dieser Sand! Viel kann man hier nicht tun. Außer waten, schwimmen, gucken. Für die Ewigkeit scannen.

Schon am nächsten Tag wirkt die Karibik weniger surreal, wenn auch nicht weniger türkis. Es ist der Tag der einsamen Insel, der Robinsonade auf Klein-Curaçao.

In der Hauptstadt Willemstad probieren wir deftigen Eintopf, echte Krioyo-Kost auf dem alten Markt „Marsche Bieuw“. Mitten unter Einheimischen. Im Kura Hulanda Museum, das in der kolonialen Altstadt in einem ehemaligen Sklavenhof eingerichtet wurde, erfahren wir mehr über Afrika, Curaçao und über den Sklavenhandel.

Wir besuchen die vermutlich bekannteste Frau von Curaçao, die 75-jährige Dinah Veeris. Eine ehemalige Lehrerin, die ihr Leben nach einer schweren Krankheit ganz den Kräutern verschrieben hat. Sie wirkt so jung.

Wir lernen karibisch zu kochen und tanzen dabei Merengue in Angelica’s Kitchen. Die perfekte Kombination. Und da wir schon einmal dabei sind, tanzen wir nach dem Dinner gleich in einem Salsalokal weiter. Was für ein Glück, dass wir am nächsten Morgen einfach nur eins tun müssen, dürfen, können: Ins magische Türkis eintauchen.

Text und Fotos: Elke Weiler

Die Füße des Physikers

Jener Morgen wirkt grau, Nebel hängt über den Feldern Langelands, der Horizont scheint greifbar nah. Ich lande in Rudkøbing am Wasser. Weil es dem Grau des Tages seine ganze Farbpalette entgegenstellt. Doch was, wenn der Nebel auch die Hausfassaden auswaschen könnte? Gelb dominiert. Langeland kennt die Sonne, schließlich liegt es in der Dänischen Südsee.

Sonntagsruhe. Ich laufe über die Østergade, wo sich Geschäft an Geschäft reiht, mache einen Abstecher zur Mühle Bymølle, die leicht erhöht über dem Ort thront. Halte die Füße des Physikers Ørsted auf dem Gåsetorvet für die Ewigkeit fest. Und lande dort, wo es alle hinzieht: in der ältesten Straße des Städtchens, der Ramsherred.

Kaum Menschen unterwegs an diesem Tag im September. Nur die Katzen scheinen vor den pastellfarbenen Wänden zu posen. Dabei zählt der Hauptort der Insel immerhin über 4.600 Einwohner. Hafenstädte haben immer diese Wirkung auf mich, wie ein Magnet. Das Wasser klatscht an die Bootsstege, und wenn man aufs Meer sieht, will man weg. Hinaus, das nächste Boot, die Fähre nehmen.

Um wieder zurückzukehren. Und herauszufinden, was es mit diesem Physiker auf sich hat. Um festzustellen, dass neben dem Physiker vor allem Schaupieler aus Rudkøbing kommen. Dass die Künstler die Insel lieben. Und dann irgendwann die Insel und den Ort in einem anderen Licht zu sehen. In einer anderen Stimmung. An einem Wochentag. Vielleicht in der Saison. Um sich zurückzusehnen nach dieser Herbstruhe?

Text und Fotos: Elke Weiler

Windgeflüster auf Langeland

Kein Mensch außer mir am Strand. Spuren von Schuhen und Pfoten im Sand. Endlich habe ich Dünen gefunden und sogar ein kleines Holzhaus dazwischen. Der ideale Ort. Zur Rechten die 30 Meter hohen Klippen der Ristinge Halbinsel, zur Linken die Weite, das Glitzern der Sonne im Meer. Langeland. Auf den …

Slow auf Langeland

Der Regen prasselt gegen die Autofenster, verschwommen sehe ich die Buchenallee, eine Zufahrt von Skovsgaard. Die Blätter färben sich von grün zu gelb zu braun vor dem aschgrauen Himmel. Der Duft von Kastanien, Moos, Erde. Der würzige Duft des Herbstes überall. Morgens habe ich ein Bio-Frühstück in meinem Bed & …

Ein Hoch auf den Kniepsand

Der ideale Tag auf Amrum Nach einem Test des prallen Insellebens auf Föhr im Juni habe ich mich nun gefragt, wie der ideale Tag auf Amrum aussieht. Jede nordfriesische Insel hat ihren eigenen Charme, die Halligen lasse ich mal außer vor – das ist ein eigenes Universum. Doch von den …

Nuraghen sind keine Fische

In dem kleinen Ort Orosei haben wir uns eine schicke Hütte ausgesucht: ein Steinbau aus dem 17. Jahrhundert – inklusive Patio für laue Herbstabende. Nicht gerade groß, aber voller Charme vergangener Zeiten. Und vom Hausherrn Cosimo, einem Architekten, feinfühlig restauriert und eingerichtet. Schlüssel Nr. 1 zu unserer Oase mitten im …