Das Island-Wunder

Gesponserter Artikel | Zur Zeit lese ich sehr viel über jene Insel im Nordatlantik, das erdgeschichtliche Baby des Planeten: Island. Vielleicht, weil der Winter naht, und ich die Insel natürlicherweise mit Eis verbinde. Vielleicht ist es Zufall. Vielleicht schreiben die Isländer einfach zu gut.

Auf der Insel treffen bekanntlich die nordamerikanische und die europäische Platte aufeinander, beziehungsweise driften die beiden jährlich zwei Zentimeter auseinander, was nicht wenige Erdbeben verursacht. Auch sonst ist im Kindergarten der Erdgeschichte jede Menge los: Vulkane spucken Asche in den Himmel, speien Lava und verändern mal kurz die Landschaft. Geysire sprühen munter Fontänen in die Luft, denn unter der Erdoberfläche brodelt und kocht es.

Also ist es die wilde Natur, die die Reisenden in Scharen nach Island zieht? Als ich vor zwei Jahren zum ersten Mal auf die Insel kam, war ich bereits nordverwöhnt, schweden- und norwegenverliebt. Aber Island gab sich wirklich Mühe. Es empfing mich mit der Herzlichkeit entspannter Insulaner, machte mich mit lustigen Schafen und freundlichen Pferden bekannt, deren volle Mähnen im ewigen Wind wehten. Island schenkte mir eine wunderbare Nacht mit am Himmel tanzenden Polarlichtern.

Und die Frisur sitzt.

Aber es gibt noch viel zu sehen und zu entdecken. Timm Ewald von „Berge & Meer“ hat auf seiner Reise durch Island erstaunliche Dinge erfahren. Etwa, dass die Sache mit den Elfen auch viel mit Respekt im Umgang mit den Natur zu tun hat und daher ziemlich aktuell ist. Dass es Isländer gibt, die das ganze Jahr über im kalten Meer schwimmen, während die meisten allerdings warme Schwimmbäder wie die Secret Lagoon vorziehen.

Überraschenderweise werden Tomaten auf der Insel in Gewächshäusern gezüchtet, denn durch die Nutzung der Geothermie und die hervorragende Wasserqualität schaffen ideale Bedingungen. Und bei einer Fahrt in die „Unterwelt“ hat Timm gemerkt, dass die aufregendsten Kathedralen von der Architektin Erde geschaffen wurden.

Aber am besten seht ihr euch den Film über Island selbst an.


Und hier gibt’s noch weitere Entdecker-Reisen in Island.

Meine Pläne für den nächsten Islandbesuch: Das Konzerthaus Harpa in Reykjavik bewundern, das Tölten ausprobieren, eine von Islandpferden erfundene Gangart, nach Papageientauchern Ausschau halten, die Westfjorde besuchen und auf jeden Fall baden gehen. Oft. Aber nicht unbedingt im Meer.

Gesponserte Artikel enthalten Werbung. Dieser Post wurde von Berge & Meer gesponsert. Fotos und Video sind von Vogelheim.tv.

Kategorien Island

über

Kunsthistorikerin, Reisejournalistin, Redakteurin, Buchautorin (u.a. Eco Architecture: Natural Flair, Evergreen/Taschen Verlag). Hauptberufliche Meerbloggerin. Aktuell lebt die Rheinländerin an der Nordsee, bloggt und schreibt an den nächsten Büchern. Über das Meer und so.

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