Heiligabend? Beachtime!

Mizuki. Monsieur hatte sofort einen neuen Namen für mich, als ich von meiner Stylistin kam. „Schöner Mond“ bedeutet das auf Japanisch. Natürlich hatte die Coiffeuse mich wieder gründlich aufgeplüscht: Wie eine Duftwolke wandelte ich durch die Gegend. Zudem ragte ein Plüschteil keck in die Luft – mitten auf meinem hübschen …

Es weihnachtet

Auf Dauer kriegte ich die Motten vom ganzen Meditieren. Aus purer Gestaltungsfreude nagte ich mein funkelnagelneues Yogahemdchen an, ein todschickes Teil mit Schleifen und so. Es roch ein bisschen nach Monsieur. Madame fand die funkelnagelneuen Löcher auf der Bauchseite suboptimal und klaute mir das Ding einfach wieder. Wech! Im Leben …

Insel der Liebe

Everschop – einst eine Insel im Wattenmeer, ist heute Synomym für die Liebe. Zumindest für mich! Meine Guten, endlich lasse ich die Bombe platzen: Nach einer nervenaufreibenden Story mit dem schönen Popeye auf der Fähre nach Pellworm hatte ich mich nun Wochen, gar Monate später wieder neu verliebt. In Emil! Einen …

Herbstblues

Die Herbstblätter tanzten durch die Luft, und ich hüpfte leichtfüßig wie eine Gazelle hinterher. Es waren so viele! Sie versammelten sich zu Stöberbergen, die man gründlich untersuchen oder mal richtig aus dem Konzept bringen konnte. Einige blieben aus unerfindlichen Gründen am Maul hängen, womit man unter Lutschern garantierte Lacherfolge erzielte. …

Schlaraffenland

Männer! Sie waren wie Chips: entweder zu lasch oder zu scharf. Buddy gehörte zu letzteren – eindeutig. Jedes Mal, wenn wir aufeinander trafen, freuten wir uns riesig. Doch dann fand er mich eine Spur zu sexy. Am liebsten mochte ich, wenn er sich wie ein Welpe auf den Rücken warf, …

Musik im Blut

Die Kühe hatten den Rhythmus. Verstummt und völlig baff schaute ich ihnen zu. Wir waren auf Eiderstedt – wie so oft in der letzten Zeit – auf dem Weg zu dem geheimnisvollen Haus der 1001 Gerüche. Plötzlich musste Monsieur wegen der Kühe stoppen, die sich unbefugterweise auf der Fahrbahn ausbreiteten. …

Pellwormer Tango

Wer glaubt schon an Zufälle? Auf meiner ersten Reise übers Meer lernte ich ausgerechnet einen Seemann kennen. Popeye (sprich: pop’eje). Der drei Jahre junge Beau hatte beeindruckende Ohren – bis fast auf den Boden. Sein Fell glänzte seidig-schwarz, und ich war verzaubert von der Perfektion seiner Ringellocken, die links und rechts …

Seemannsgarn

Auf der Schiffbrückstraße döste ich vor mich hin, als ein Schiffshorn drei Mal tutete. Piraten? Die Rum-Lieferung? Wir waren nah am Hafen. Eigentlich wollte ich für diese diffizile Mission meinen Freund Buddy als Bodyguard engagieren. Noch am Morgen hatte ich ihn getroffen. Doch da beschlich mich das ungute Gefühl, dass …

Lüttmoor-Glamour

Klick. Klick. Klick. Die Fotoapparate surrten, ich badete im Blitzlichtgewitter. Hollywood?! Artig plumpste ich auf die Hinterbacken, blickte naturbelassen aber mit Schärfentiefe in die Kameras. „Du hast so schöne Augen! So hell!“, meinte mein neuer Fanclub unisono. Sowas passiert nur in Lüttmoorsiel. Ich verschwieg, dass ich frisch vom Friseur kam. …

Schafstrubel

Als eingefleischte Nordfriesin bin ich ein Hallig-Fan. Zwar hatte ich noch nie eine dieser Spezies aus nächster Nähe gesehen, aber von weitem schon. Blickte man aufs Meer, schwebte immer irgendetwas über dem Wasser. Ganze Dichterhorden hatten sich mit diesem Phänomen befasst! Was jede Nordfriesin und auch die Männer schon mit …