
Himmel über Nordfriesland, Halbinsel Eiderstedt
Nach dem Sturm ist vor dem Sturm. Das Wetter ändert sich im Minutentakt, die Wolken fliegen über den Himmel. Oder was ist das? Ich sehe einen geflügelten Biber, der lacht.
Im Museum von Tulipe Ein Auf und Ab, der Weg. Schon in Quito geht das los. Wir drängeln uns durch die ewige Rush Hour der Hauptstadt Ecuadors, halten Kurs auf Breitengrad Null, die Mitte der Welt. Und weiter Richtung Norden. Vom wolkenverhangenen Himmel in die Sonne. Meist geht es bergab, …
Endlose Olivenplantagen rechts und links der Schnellstraße. Wir fahren durch die Souss-Ebene von Marrakesch nach Essaouira. Der Süden Marokkos. Überall rotbraune Erde, Orangen und Weinreben. Am Straßenrand Kakteen, freilaufende Hühner, Müll. Am Horizont die Ausläufer des Atlasgebirges. Mubarrak erzählt, dass 40 Prozent der arbeitenden Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig sind. …
Sonnenlicht fällt durch den Spalt zwischen Fenster und Vorhang. Ich blicke hinauf, wie ein Sog wirkt die schmale Flucht, der Himmel über Oslo leuchtet blau. Doch auf dem Weg zur „Kaffebrenneriet“, dem netten Café gegenüber vom „Nasjonalmuseet for kunst“, mache ich eine seltsame Entdeckung: Die Straßen, die zum Fjord hinunter …
Bleu, gelb, rosé und türkis – die Nachmittagssonne lässt die bonbonbunten Kolonialhäuser der Stadt aufleuchten. Trinidad hat sich in Schale geworfen, ist schön wie eh und je. Nostalgie an jeder Ecke, im Süden Kubas ist die Zeit stehen geblieben. Das gilt auch für die Geräuschkulisse. Hufe schlagen auf das alte …
Eigentlich war Julchen meine Sonne, doch wenn es tagelang regnete, konnte sie leicht zum Herbststurm werden. Als Foodblogger und Genusshund hält man es da mit den Lutschern, die sich kulinarisch aufzumuntern wissen. Als Julchen siehst du melancholische Wollknäuel im Regen. Und Kühe, die sich auf einer Brücke zusammendrängen, um nicht …
Wenn Ecuador dich verändert Der erste Keks hat sich schnell verflüchtigt. Quasi in Luft aufgelöst. Der nächste und übernächste ebenso. Was für ein Glück, dass wir auf der Route der Bizcochos sind! Natürlich ist dies kein offizieller Name. Genau genommen sind wir unterwegs zum Kunsthandwerkermarkt nach Otavalo, die Sache mit …

Himmel über Nordfriesland, Halbinsel Eiderstedt
Nach dem Sturm ist vor dem Sturm. Das Wetter ändert sich im Minutentakt, die Wolken fliegen über den Himmel. Oder was ist das? Ich sehe einen geflügelten Biber, der lacht.
Wenn ich durch das enorme Bullauge meiner Kajüte schaue, kommt mir die See unwirtlich, kalt und grau vor. Gibt es Schweinswale da draußen? Es ist Dezember, die Sonne verabschiedet sich schon nach vier Uhr am Nachmittag, zur besten Kaffeezeit. Ich bin auf dem Schiff nach Oslo. Heute hat sich die …
Werbung – Kennzeichnung aus Gründen der Transparenz, da die Kosten dieser Pressereise vom Tourist Board Curaçao übernommen wurden.
Kaum, dass wir auf Curaçao gelandet sind, finden wir uns an diesen unwirklich schönen Ort wieder: Cas Abao. Dieses Türkis! Dieser Sand! Viel kann man hier nicht tun. Außer waten, schwimmen, gucken. Für die Ewigkeit scannen.
Schon am nächsten Tag wirkt die Karibik weniger surreal, wenn auch nicht weniger türkis. Es ist der Tag der einsamen Insel, der Robinsonade auf Klein-Curaçao.
In der Hauptstadt Willemstad probieren wir deftigen Eintopf, echte Krioyo-Kost auf dem alten Markt „Marsche Bieuw“. Mitten unter Einheimischen. Im Kura Hulanda Museum, das in der kolonialen Altstadt in einem ehemaligen Sklavenhof eingerichtet wurde, erfahren wir mehr über Afrika, Curaçao und über den Sklavenhandel.












Wir besuchen die vermutlich bekannteste Frau von Curaçao, die 75-jährige Dinah Veeris. Eine ehemalige Lehrerin, die ihr Leben nach einer schweren Krankheit ganz den Kräutern verschrieben hat. Sie wirkt so jung.
Wir lernen karibisch zu kochen und tanzen dabei Merengue in Angelica’s Kitchen. Die perfekte Kombination. Und da wir schon einmal dabei sind, tanzen wir nach dem Dinner gleich in einem Salsalokal weiter. Was für ein Glück, dass wir am nächsten Morgen einfach nur eins tun müssen, dürfen, können: Ins magische Türkis eintauchen.
Text und Fotos: Elke Weiler
24 Stunden in Tallinn Es muss etwas mit diesem Glücksindex zu tun. Oder mit der Nähe zum Wasser? In Städten wie Kopenhagen und Stockholm begegnen mir ungewöhnlich viele heiter-gelassene Menschen. Wie wird es wohl in Tallinn sein, frage ich mich auf die Ostsee starrend. Ich komme mit dem Schiff aus …
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