Es plätschert, es schmatzt und rauscht

„La mer“ hat eine Melodie, und wenn man sie gerade nicht hört, hilft das alte Lied von Charles Trenet.

Wo und wann beginnt die Sehnsucht? Einst war das Mittelmeer mein Lieblingsmeer, ich wohnte sogar dort, in Italien. Nun lebe ich in Nordfriesland, und zwar wegen der Nordsee. Mit dieser Luft und dieser unendlichen Weite am Strand. Mit dieser Einfachheit. Damit hat sie mich gekriegt.

Ich mag ihre rauen wie ihre sanften Seiten. Wenn rundherum alles still ist, man nur ein paar Vogelstimmen und das leichte Schmatzen des Wassers hört – der beste Moment zum Schwimmen. Die Nordsee kommt und geht, und es gibt Wesen, die ihr auch mal das Herz ausschütten, siehe Video. Sie ist die Heimat von glücklich machenden Schweinswalen, sie schenkt uns Spaziergänge über den Meeresboden, ein Watt voller Leben.

Wo Nordsee und Ostsee sich wild vereinigen, habe ich kniehoch in den Fluten gestanden und die Energie gespürt, dort oben am Grenen, der nördlichen Spitze Dänemarks. Wer beim Lesen gerne etwas in den Händen hält, kann darüber im Buch „Meeresrauschen. Vom Glück, am Wasser zu sein“ lesen. (Amazon-Partnerlink)

Von vier Meeren handelt das Buch: „Meeresrauschen“ bringt den Leser vom hohen Norden bis ans Mittelmeer. So oft haben sich die Menschen mit dem Meer befasst, darüber geschrieben, gedichtet, geschwärmt, gerätselt, es gehasst und geliebt. Das Meer, so scheint es, ist unsere Heimat. Schwimmen wollen wir, auch unter Wasser, doch wir sind nicht Sara Campbell, Weltmeisterin im Freitauchen.

Lesestunde

18 Autoren haben sich vom Meer berauschen lassen und ihre Erlebnisse in Wort und Bild mitgebracht. Von mir findet ihr Geschichten über Langeland sowie Jütland in Dänemark, über Amrum, Juist, die Normandie, die italienische Adria und Griechenland.

Sehnsucht nach Meer

Und was ich noch alles lesen muss! Die Story über Procida, das ich eigentlich schon während meines Italienjahres besuchen wollte, hier nun von Antje Zimmermann (weltenkundler.com), die dem Duft der Zitronen folgt. Oder die Kurische Nehrung! Ich habe sie schon einige Zeit auf dem Radar und werde mich nun von Anke und Thorsten (moosearoundtheworld.de) noch mal einstimmen lassen.

Auch auf die Azoren hat es mich bislang noch nicht verschlagen. Claudi (claudiumdiewelt.de) hat dort an einer Wale-Whatching-Tour teilgenommen, und das Glück war mit ihr. Oder Danzig! Maike (reisetageblog.de) hat mitten im August an einem fast menschenleeren Beach gebadet – Stadtstrände können überraschen.

Es ist ein Glück, vom Meer zu lesen. Es ist ein Glück, übers Meer zu schreiben. Es ist ein Glück, am Meer zu leben.

Und mit etwas Glück könnt ihr eines von drei dicken „Meeresrauschen“-Büchern aus dem DuMont Reiseverlag gewinnen. Dazu müsst ihr lediglich in einem Kommentar sagen, was das Meer für euch bedeutet. Oder was ihr dort am liebsten tut oder tun würdet.

Toi toi toi!

Keine Sorge! Die drei Exemplare für die Verlosung liegen eingepackt und ohne Sand in der Redaktion.

Teilnahmebedingungen & Ablauf

Mitmachen kann jeder ab 18 Jahren, ihr müsst lediglich in den Kommentaren Vor- und Nachnamen sowie eine korrekte E-Mail (wird nicht veröffentlicht) hinterlassen.

Der Gewinner wird am 31. Oktober 2017 um 18 Uhr per Zufallsgenerator gezogen und per E-Mail benachrichtigt. Sollte sich eine angegebene E-Mail als unzustellbar erweisen, oder antwortet der Gewinner nicht binnen drei Tagen, wird ein Neuer ausgelost. Die angegebene E-Mail wird zur Benachrichtigung genutzt und nicht an Dritte weitergegeben.

Ich schicke dann jeweils ein Buch an die drei Gewinner, wenn ich die Adresse erhalte. Der Postversand ist innerhalb von Deutschland und der EU möglich.

Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen. Wir behalten uns vor, die Regeln des Gewinnspiels zu ändern oder bei Missbrauch abzubrechen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Update am 1. November 2017: Die Verlosung ist zu Ende, die drei Gewinner wurden gezogen und benachrichtigt: Je ein Buch geht an Ben, Elke und Susi – meine besten Glückwünsche und viel Spaß beim Lesen!

  1. Liebe Elke! Hervorragend! Ich komme …. ;O). Warum wohnst Du dort ? Seit wann? Was machst Du da? Das ist ja toll! Ocean child!

    • Liebe Sirit, wir wohnen seit 2010 hier, und der Grund steht im Text. 🙂 Schreiben kann ich ja hier noch besser als in der Stadt. Liebe Grüße!

  2. Pingback: Erfolgreiche Blogger: Elke Weiler und der Meerblog | Binoro

  3. Wir waren früher immer an der Ostsee – einfach herrlich. Die Ruhe, das Meeresrauschen, alles wird von BLAU getragen. Alles Nervige wird vom Winde verweht und man kommt als neuer Mensch nach Hause.

  4. Ja das Meer, es darf nicht zu weit von mir entfernt sein. Zumindest will ich das Gefühl haben in kurzer am Meer zu sein . Leben , nicht südlich der Elbe 😉
    Das Meer gibt mir ein Gefühl von Freiheit.
    Liebe Grüße

  5. Ich habe schon immer das Meer geliebt. Ich laufe gerne barfuß im Sand, lasse das Meer meine Füße streicheln, sammele Muscheln und sehe den Wellen zu.

  6. Hallo, ein Meer-Blog, wie schön! Am Meer träume ich am liebsten vor mich hin, gucke einfach nur und schlafe vielleicht ein. Ich brauche nicht unbedingt ein Buch und auch keine Blicke aufs Handy, das Meer und alles drumherum an sinnlichen Reizen reicht.
    Liebe Grüße
    Andrea

  7. Tanja Hammerschmidt

    ich bin 33 jahre alt und war noch nie am meer… ich würde es so gerne mal sehen, aber ich bin alleinerziehend von einem 13 jährigen, doppelte hundemama und arbeite eindeutig zuviel…. aber ich stelle es mir einfach wunderbar vor und werde es irgentwann sehen, da bin ich mir sicher, 🙂 ich hoffe trotzdem das ich mitmachen darf bei dir…
    lg

    • Aber klar! Und mit dem Meer und dir, das klappt bestimmt noch! LG, Elke

    • Liebe Tanja,
      ich bin eine Journalistin aus Hamburg und gerade über deinen Kommentar hier gestolpert. Du hast mein Interesse geweckt. Vielleicht hast du Lust, mir deine Geschichte zu erzählen? Falls du vorher gerne mehr über mich wissen möchtest, schau dich gerne auf meiner Webseite um: svenjabeller.com. Dort findest du auch meine Kontaktdaten.
      Liebe Grüße
      Svenja

  8. Sehr schöne Idee mit dem Buch über das Meer. Eure Geschichten würde ich gerne lesen : ))
    Liebe Grüße Britta

    • Die Idee kam vom Verlag, man hatte schon eifrig im Netz recherchiert, und ich war gleich ziemlich begeistert. 🙂 Drück dir die Daumen! LG, Elke

  9. Am Meer geht es mir gut. Da kann ich durchatmen, weit schauen und stundenlang das muntere Treiben der Wellen beobachten. Diese unwiederbringlichen, flüchtigen Meeresmomente halte ich dann mit der Kamera für die Ewigkeit fest. Das ist mein großes Glück. Ich liebe das Meer.
    liebe Grüße
    Gabi

    • Geht mir genauso, Gabi! Manchmal denke ich aber, einfach mal Kamera und Handy wegzulegen, und nur aufs Meer zu schauen, ist noch besser. 🙂 Viel Glück!! LG, Elke

  10. Nordfriesland, unser Sehnsuchtsort..hier steht unser Reetdachhaus, hier genießen wir die Weite und das herrlich rauhe Wetter im Winter…, die Strände von SPO, die grünen Deiche.. und natürlich Halligen und die Inseln…

  11. Meer bedeutet – entspannen , Kopf freibekommen und natürlich nette Menschen und deren überaus charmanten Fellnasen treffen .
    Ich nehme auch ein Buch mit Sand 😉

  12. Karin Strothotte

    Das Meeresrauschen beruhigt mich so sehr und der Wind bläst meine Grübeleien und negativen Gedanken aus dem Kopf, nach so einer schönen Reise fühle ich mich wie neugeboren…
    Ich liebe die Pharisäer, die Toten Tanten und die Fischbrötchen…
    Und für unsere Hunde gibt es nichts schöneres als am Strand rum zu laufen und zu buddeln und zu planschen und zu schwimmen und sich zu panieren und so weiter…

  13. Meer ist Leben, Inspiration, Veränderung, auf und ab , ist aufregend und kraftraubend und dann wieder gibt es Ruhe und Kraft. Der Weg und das Ziel … und noch so viel me(e)he! Wir leben seit 2012 auf dem Meer. Manchmal verfluche ich es aber die Liebe dazu überwiegt! Gratuliere zum neuen Buch und bin gespannt auf die verschiedenen Geschichten!

    • Danke dir! Schön, dass du auch die andere Seite nennst. Aber wer auf dem Meer lebt, erlebt es am intensivsten. Klasse! Ich drück die Daumen!

  14. Sandra Scholl

    Oh das klingt toll <3 Ich versuche gern mein Glück 🙂

  15. Liebe Elke, seit ich vor ein paar Wochen, im Spätsommer, auf den Ostfriesischen Inseln drei Morgen hintereinander zeitig aufgestanden bin, um die Sonne beim Aufgehen zu beobachten, grübel ich, ob das Meer in Sachen „Sonnenaufgangszaubern“ vielleicht sogar die Berge toppt. Du weißt, bergbegeistert, wie ich bin, heißt das was. 🙂 Und jetzt werde ich nachdenken, auf welchen Berg ich morgens mal steigen könnte, auf dessen Ostseite ein Meer liegt.
    Euer Buch hatte ich im Buchladen schon ganz, ganz kurz in der Hand. Es ist toll geworden. Glückwunsch!

    • Liebe Nadine, danke dir! Ja, wenn du das sagst, dann heißt es wirklich was. Aber es gibt ja durchaus Regionen, die beides bieten, etwa Ligurien, da lassen sich deine Pläne vielleicht verwirklichen. Oder in Kroatien… LG & toi toi toi, Elke

  16. Kerstin Boettcher

    Warum schauen wir so gerne aufs Meer? Es ist das Ursprüngliche, glaube ich. Auf meiner ersten Kreuzfahrt in diesem Sommer hab ich (gefühlt) Stunden aufs Meer geschaut und viele anderen Kreuzfahrer auch. Ich fand das sehr interessant. Da gibt es unendlich viel Unterhaltung auf so einem Schiff, aber wenn es einen Sonnenuntergang (als Abendprogramm) zu sehen gibt, sind alle draußen und es ist so eine entspannte und unaufgeregte Stimmung. Schön.

    • Ja, das kann ich mir gut vorstellen! Genauso ist es, wenn man plötzlich Wale oder Delfine sieht, keine noch so tolle Show kann mit einem Naturerlebnis konkurrieren. 😉

  17. Liebe Elke,

    ich würde auch gern wie Du am Meer wohnen. Deshalb liebe ich es, in meiner 2. Heimat Niederlande natürlich am Strand zu spazieren – egal bei welchem Wetter!!

    LG Katharina

  18. Katharina Müller

    Das Meer ist für mich alles.
    Sehnsuchtsort wenn ich nicht da bin. Und Gesundheitstankstelle sobald ich nur auf dem Weg dahin bin. Mir kann es schlecht gehen, gehts ans Meer, gehts mir minütlich besser, ich spreche wohl auf das Reizklima extremst an. Zum Glück wohne ich auch nicht weit weg und kann mir oft die Freiheit nehmen, an den Strand zu gehen und aufzutanken. Wind, Wellen, Möwen, dieses besondere Licht beim Sonnenaufgang oder -untergang, je nachdem wo ich grad bin … Für mich ein Ganzjahreserlebnis, von Mai bis Oktober immer auch gern zum Baden oder in der Sonne liegen, aber auch bei Sturm und hoch aufgepeitschten Wellen und gerne auch mal vereist.
    Ich glaub, ich hatte noch keinen Moment am Meer, wo ich dachte, kenn ich, alles schon gesehen. Immer wieder neu drauf einlassen und dann mit frischer Energie und klarem Kopf wieder heimfahren. Bis zum nächsten Mal, das hoffentlich schon ganz ganz bald ist :o)

  19. Auch wenn ich bei solchen Zufallsverlosungen selten Glück habe – ich versuche es dennoch. 🙂
    Meer leben. Am liebsten das Krill unterhalb der Eisdecke beobachten. Sich treiben und die Augen schweifen lassen. Zuhören.
    Es ist wirklich komisch, aber je älter ich werde, desto eher zieht es mich zum Wasser und nicht auf Berge, ich hätte das umgekehrt gedacht.
    Und: Herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung!
    Liebe Grüße
    /inka

    • Danke, liebe Inka! Krill unter der Eisdecke beobachten – das war in Grönland, oder? Hachz. Ich drück dir die Daumen! Liebe Grüße, Elke

  20. Nele Ronnenberg

    Das Meer hat mich schon immer fasziniert. Es ist heimatlicher Ruhepol und exotisches Urlaubsziel, zeigt sich in so vielen Facetten! Neben dem wiegen der Wellen und dem Rauschen der Brandung braucht es nicht viel mehr zum Glücklichsein, die frische Brise macht meine Gedanken klar und frei. Allein schon über das Meer zu lesen, wie hier auf deinem Blog, hat eine beruhigende Wirkung auf mich!
    An dieser Stelle noch ein großes Lob an deinen Blog! Während es mich immer möglichst weit in die Ferne gezogen hat, finde ich nach dem Lesen des Blogs die Vorstellung wunderschön, den nächsten Urlaub an der Nord- oder Ostsee zu machen!

    • Danke, Nele! Ich finde ja auch, es braucht so wenig, um glücklich zu sein. Hauptsache am Meer, egal wo. Liebe Grüße und toi toi toi! Elke

  21. Zunächst einmal: Moin 🙂 Seit langem lese ich hier stumm mit, folge auf Twitter und liebe es, die Beiträge hier zu lesen – es ist immer wieder bittersüß, denn mein Meerweh ist meist groß.

    Zu den Fragen: Mein Herz schlägt für die Nordsee, auch wenn mein erstes Mal Meer das Mittelmeer war. Nie werde ich dessen Azurblau vergessen, nie die Tränen, weil ich so überwältigt war. Das grauere Blau meiner geliebten Nordsee ist anders, aber fühlt sich noch vertrauter an, noch mehr nach dieser eigenartigen Geborgenheit, die ich nur dank der schier endlosen Weite verspüre. „Mein“ Meer bedeutet für mich absolute Ruhe – egal wie viel Trubel um mich herum ist. Es bedeutet Kraft und Ruhe für meine Gedanken, die oft viel zu schnell wirbeln. Am Meer, wo die Wellen wirbeln, höre ich die Gedanken mal nicht und das ist pure Erholung.
    Ich liebe es, bei Ebbe über das Watt zu laufen, zu wissen, dass dies Meeresboden ist und mich davon erden zu lassen. Mein Watt, mein Meer – es gibt nichts schöneres und jeder Abschied fühlt sich furchtbar an, auch wenn ich weiß, dass ich zurückkehre.
    Ein Trost ist eine Formulierung, die ich in einem Buch las. Dort hieß es, die Augen der Figur seien Nordseefarben. Nun, diese Farbe haben auch meine Augen – vielleicht ist das der Grund, weshalb es mich immer wieder dorthinzieht.

    Ich hoffe, meine Glücksfee meint es gut mit mir 😉

    Liebe Grüße
    Sarah

    • Danke, Sarah, für die lieben und schönen Worte. Deine Verbundenheit mit der Nordsee kann ich zu 100 % nachvollziehen, auch wenn es „einfachere“ Meere gibt. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen! Liebe Grüße, Elke

  22. Hej,

    Meer bedeutet für mich Freiheit. Es gibt nichts schöneres als dem Rauschen der Wellen zu lauschen, die Wellen zu beobachten und die salzige Luft zu genießen.

    Liebe Grüße Susi

  23. Miriam D'Errico

    Meer…das ist Urlaub, Entspannung und Zeitlosigkeit! Ich liebe das Meer…!
    https://youtu.be/YqT9QIMezuI

    • Luca!!!

      „ma sai che ognuno c’ha il suo mare dentro al cuore sì
      e che ogni tanto gli fa sentire l’onda
      mare, mare, mare…“

      🙂 🙂 🙂

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