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Mein Slow Guide für Oslo

Zwei Tage, zwei Nächte sollte ich in der norwegischen Hauptstadt verbringen, doch unversehens wurden es vier. Auch wenn ich es nicht mehr geschafft habe, eine der schwimmenden Saunen am Fjord aufzusuchen, war die Verlängerung eine meiner besten Entscheidungen im noch jungen 2020. Das hier soll zwar ein Guide werden, aber nicht nur ein Slow Guide, sondern auch ein erzählter Guide. Oslo im Winter, mal mit einem letzten zarten Hauch Weiß, mal neblig, grau, vernieselt bis völlig verregnet. Ich im kulturellen Rausch. Ausnahmsweise fange ich von hinten an zu erzählen.

Auf der Fähre

Vi ses, sage ich leise. Bis bald, liebes Oslo. Ich stehe am Außendeck der Fähre nach Kiel, die ich schon vor zwei Tagen hätte nehmen sollen. Ruhig und blau das Wasser des Oslofjords, die Stadt in allen Farben, ein Abschied in voller Schönheit. Und ich frage mich, warum sich das Wegfahren auf einem Schiff immer eine Spur emotionaler ausnimmt. Oslo strahlt, endlich. Tagelanges Grau und der Regensonntag – alles vergessen. Nicht aber die Zeit in der norwegischen Hauptstadt, die Erlebnisse und Begegnungen. Die Entscheidung, zwei Tage dranzuhängen, als Sabine über Deutschland und Dänemark fegte. Aufgepeitsche Meere, alle Fährfahrten gestrichen, nur meine nicht. Die Color Magic fahre immer, meint die freundliche Dame am anderen Ende der Telefonleitung, so sei das zumindest in den letzten Jahren gewesen, seitdem sie bei der Fährgesellschaft arbeite. Das Umbuchen wäre aber kein Problem, so lange es eine freie Kabine gäbe. Glück gehabt.

Abschied mit Sonne

Doch ganz ausgetrickst habe ich Sabine durch den zweitägigen Aufschub nicht, der Sturm hat einen langen Atem. Je näher wir der offenen See kommen, desto mehr schaukelt es. Auf den Außendecks ist nun leichtes Frösteln angesagt, selbst in voller Montur. So schaue ich aus dem riesigen Bullauge meiner Kabine auf die aufgeraute Samtfläche des Meeres. Es ist wie einen Film zu sehen, dessen Bewegungen man spürt. Ein Horizont aus anthrazitfarbenen Schattenlinien, ein Scherenschnitt, die südnorwegische Küste. Zum Sonnenuntergang wird noch einmal kräftig Farbe aufgetischt, ich eile an die frische Luft. Danach im Wackelgang zum Buffet, mal nach rechts, mal nach links ausscherend. Geht doch. Das Restaurant gut gefüllt, an den Wellen stößt sich hier niemand.

An der Hafenpromenade

Lieber tanze ich freiwillig. Und gerne auch an ungewöhnlichen Orten. Eine Telefonzelle in Berlin. Die neue Fjordpromenade von Oslo. Zunächst will ich nur flanieren, wie man es üblicherweise auf Promenaden so macht. Umso besser, dass sie über neun Kilometer am Wasser entlang führt, vorbei an alten und neuen Architekturen, an Oslos Facelifting der letzten zehn Jahre. Nicht davon betroffen die jahrhundertealte Festung Akershus. Eine meiner letzten Taten in Oslo ist der Tanz hinterm Schloss. Bunte Streifen markieren die Tanzzone. Ein ausrangierter Parkscheinautomat leuchtet gelb und soll als virtuelle Musicbox und Lautsprecher dienen, animierbar via WiFi. Allein es kommen keine Töne heraus. Aber wozu hat man sein Smartphone?

Oslo, Installation "Shall we dance"
Shall we dance?

Kunstobjekt „Shall we dance“ von Marisa Ferreira, Kongens Gate (hinter der Festung)

Ein Stück weiter entlang der Hafenpromenade erlebe ich eine Symphonie aus Holz und Glas: das vom Renzo Piano Building Workshop gemeinsam mit den Osloer Architekten Narud Stokke Wiig realisierte Astrup Fearnley Museum. Dynamisch erhebt es sich am Fjord, geteilt durch einen Kanal, doch über die Stützen des segelartigen Daches und Brücken miteinander verknüpft. Als wäre die halbrunde Struktur am Wasser in Auflösung begriffen.

Ich muss zugeben, dass ich bei jedem Oslo-Besuch gerne zuerst nach Aker Brygge und Tjuvholmen laufe. Wo einst ein Trockendock stand, und noch bis in die 80er Jahre in einer Werft gearbeitet wurde, ragen inzwischen schicke Wohnhäuser in die Höhe. Restaurants am Wasser, eine Badestelle am Fjord. Auch der Skatepark Skur 13 zählt zum Areal, und schräg gegenüber dem japanischen Restaurant „Hanami“ leuchtet ein künstlicher Baum nicht nur in Kirschblütenrosa auf.

Zum ersten Mal sehe ich mir das Astrup Fearnley Museum von innen an. Als hätte es die großzügige, luftige Architektur und die ständige Sammlung nicht schon in sich, bestückt mit Ikonen zeitgenössischer Kunst, darunter Jeff Koons, Anselm Kiefer, Damien Hirst. Ich komme also nicht umhin, die Dauerausstellung anzusehen, lege den Fokus jedoch auf die bis Mai 2020 laufende Ausstellung „Alpha Crucis“. Denn eher selten bekommt man in europäischen Museen Werke zeitgenössischer afrikanischer Künstler südlich der Sahara zu Gesicht, vor allem nicht in dieser Konzentration. Eindringliche Werke, nicht selten wahre Farbexplosionen. Von Oslo im Winter bin ich direkt im heißen Herzen Afrikas gelandet. Wo ich lange, sehr lange verweile.

Astrup Fearnley Museum, Strandpromenaden 2, www.afmuseet.no

Vippa im Winter

An der Fjordpromenade fehlt es wie bereits angedeutet nicht an kulinarischen Schätzchen. Eines habe ich bei einem vorweihnachtlichen Besuch in Oslo bereits genießen können, das Lofoten Fiskerestaurant. Dieses Mal suche ich auf der anderen Seite der Akershus Festung, an der Spitze von Vippetangen die Foodhall „Vippa“ auf. Volltreffer! Umgeben von Hafengebäuden, industrieller Atmosphäre sowie im Winterschlaf schaukelnden Booten schlemmt man sich um die Welt. Syrische Kost mit Hummus sowie Shawarma mit Bio-Huhn. Es schmeckt nicht nur gut, die Standbetreiber von Vippa legen Wert auf kurz gereiste Waren und Nachhaltigkeit. Abfall wird so gering wie möglich gehalten, Teller und Besteck sind „echt“, ich muss sie nach Gebrauch in die Sammelecke bringen, für das Besteck steht ein mit Wasser gefüllter Kasten bereit. Zum Nachtisch wähle ich von einem anderen Stand „svele“, einen norwegischen Pfannkuchen mit Erdbeerkompott. Zum Dahinschmelzen.

Vippa, Akershusstranda 25, www.vippa.no

Meet the people

Manchmal lernt man auf Reisen spannende, sympathische, kuriose, mutige Menschen kennen. Menschen, die etwas Neues auf die Beine gestellt haben, etwas von der Kultur des Landes repräsentieren, die einem die Natur einer Gegend näher bringen oder einfach aus ihrem Leben erzählen. In Oslo hatte ich das Glück, Maren von Neuschnee.no zu treffen. Vor vier Jahren zog sie von Berlin hierher, inzwischen ist sie angekommen. Mit ihrem Freund und zwei Meerschweinchen lebt sie in der eigenen Wohnung, wie es in Norwegen so üblich ist. Maren arbeitet als freie Graphikdesignerin für norwegische und deutsche Kunden.

Funky Fresh Food

In ihrem Blog schreibt sie über das Leben in Norwegen als Auswanderin und ihre Reisen, zum Beispiel nach Tromsø. Mir hat sie am Ende unserer Kaffeezeit auch Tipps für Oslo mit auf den Weg gegeben, darunter ein echter Hit: das Lokal „Funky Fresh Food“ im DOGA (Design og arkitektur Norge), das mitten in meinem Lieblingsviertel Grünerløkka liegt. Vegan, ökologisch, nachhaltig lautet im „Funky Fresh Food“ die Devise. Und ich habe ein köstliches, um nicht zu sagen künstlerisch mit Topinambur und Rote-Beete-Creme arrangiertes Sauerteigbrot gegessen. Mit Aussicht. Zu meinen Füßen der kleine Park zu beiden Seiten der Akerselva.

Funky Fresh Food, Hausmanns Gate 16, www.funkyfreshfoods.no

Zufälle

Regentropfen, die vom Bürgersteig aufspritzen. Dunkelheit legt sich über die Stadt, die den ganzen Tag nicht hell war. Oslo im Februar. Die Stimme von Sade füllt den Raum wie Sahnewolken. Köstlich die Pizza bianca, auch der Wein, ein Côte du Rhone, der einzige Rote im Glas. Sade macht weiter, mit jener gewissen Tristesse, die zum Regen passt. Eine Straßenbahn hält, junge Männer steigen aus. Flirten mit der Kundin, die am Fenster vor ihrem Laptop hockt. In der Sofaecke ein Mann mit Rastalocken, spindeldürr, auch er arbeitend. Der Wein knockt mich aus, ich habe seit dem Frühstück nichts mehr gegessen und lange Zeit mit Maren im Café erzählt.

Auswanderin Maren

17 Uhr. Zu früh fürs Kino, zu spät für irgendetwas. Oder bin ich bereit, statt des italienischen Klassikers doch die norwegische Komödie anzusehen? Vielleicht mit dem abwegigen Gedanken, nach einem Glas Rotwein mehr zu verstehen? Noch anderthalb Stunden bis zur völligen Sprachblockade. Zwischendrin der Sade-Klassiker, „Smooth Operator“ schlängelt sich durch die gute Stube, tropft von den Wänden. Fast will ich mitsingen: „His eyes are like angels, his heart is cold.“ Ich schwebe zwischen Zeitebenen, Kulturen und Sprachen.

Nur die Gegenwart ist real. Nicht mitten im Sturm auf der Ostsee, wo ich jetzt sein sollte, sondern im dunkelgrauen Oslo mit softer Musik. Ohne Espresso überlebe ich das Kino nicht. Wieviel Kaffee habe ich heute schon in mich hineingeschüttet? Nach dieser Nacht voller Zweifel. Der Espresso ist auch ohne Zucker gut, aromatisch, fast ohne Bitterkeit. Eine Straßenbahn hält, offnet die Türen, dünstet aus. Eines der norwegischen Puddingteilchen gesellt sich zum caffé. Ein stimmiges Pas de deux. Und Sade noch einmal von vorne.

Rent Mel Bakeri og Pizzeria, Prinsens Gate 6A, www.rentmelbakeri.no

Im Kino

Die Cinemateket liegt quasi ums Eck, ich entscheide mich für den kuriosen norwegischen Film, ein längerer Kurzfilm. Arthouse-Kinos strömen überall die gleiche, wohlige Atmosphäre aus. Wenn es dunkel wird, und alle gespannt nach vorne schauen, das ist wie im Winter vor dem Kamin zu hocken und dem Knistern der Scheite zu lauschen. Doch dann sagt die Frau an der Kasse, der Film sei ausverkauft. Ich könne aber noch 5 Minuten warten, falls die beiden letzten Reservierungen nicht erscheinen. Eine resolute Frau mit Grüppchen-Anhang taucht auf: Sie hat noch zwei Plätze zu vergeben. Ein junger Mann und ich, die Nutznießer. „Hast du cash“, fragt sie, doch dann winkt sie uns einfach durch, da die Vorstellung gleich beginnt.

Ein Film zum Dessert

In der Dunkelheit krame ich einen Schein hervor und gebe ihn ihr. Ohne ihn anzusehen, steckt sie ihn in die Hosentasche. Ich verkrieche mich in meinen roten Sitz, das Licht geht aus. Wie ist es, in einem Film zu sein, dessen Sprache man nicht versteht? Schön. Weil dir plötzlich die Details auffallen. Weil es wie das Musikstück eines Komponisten ist, den du sonst nie hörst. Weil du dem Klang der Stimmen lauschst. Weil du dich freust, wenn sie lachen, auch wenn du die Pointen allesamt verpasst. Weil du dich seltsamerweise nicht fremd fühlst. Weil du alle Figuren gleichzeitig kurios und sympathisch findest, ebenso die Handlung. Weil die meisten Dialoge in Cafés platziert sind. Weil es eigentlich keine Handlung gibt, und der Film statischer als ein Theaterstück auftritt. Weil du dich, wie im Ballett, genau am richtigen Ort fühlst.

Cinemateket, Dronningens Gate 16, www.cinemateket.no

Die Oper von innen

Ja, das Ballett. Gestern. Der Höhepunkt meiner Oslo-Reise, denn ein lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung. Über die Architektur der Oper habe ich schon berichtet, über diesen vielschichtigen Berg aus Marmor und Glas am Wasser. Ich habe rechtzeitig online gebucht und eine Karte für „Hedda Gabler“ erstanden, ein in Oslo spielendes Drama von Henrik Ibsen. Die letzte Vorstellung des norwegischen Nationalballetts zum Thema. In der Dunkelheit strömen die Leute auf den erleuchteten Eisberg zu, ich verspüre eine angenehme Aufregung. Ich schaue hier und dort, fliege beschwingten Schrittes durch die Gästegrüppchen im Foyer, das ein Holzgebäude beherbergt, das Auditorium. Langsam schreite ich durch einen der Gänge hinein.

Warme Töne

Der Rhythmus des Auditoriums mit seinen Eichenstäben führt sich im Innern fort, Balustraden schwingen zur Bühne hin. Und doch ist alles weniger spektakulär als die Oper von außen. Denn im Vordergrund steht die Aufführung, alles andere wird unsichtbar, sobald das Licht ausgeht. Ich bin eine der ersten, die auf einem der orangefarben gepolsterten Sitze Platz nehmen. Doch zwischen dem ersten und zweiten Gong füllt sich der Saal. Ein Raunen, ein Summen wie im vollen Bienenstock, das sofort verstummt, als die Musik einsetzt. Was für eine Aufführung mit fantasievollem Bühnenbild und überragenden Tänzern! Standing ovations und eine Ehrung am Ende, die ich aufgrund mangelnder Norwegisch-Kenntnisse nur erahnen kann. Sicher ist: Die Protagonistin hat jedes lobende Wort verdient.

Den Norske Opera & Ballett, Kirsten Flagstads Plass 1, operaen.no

Text und Fotos: Elke Weiler

Mit Dank an Color Line, die mich zu den Fährüberfahrten, den Abendessen an Bord und zwei Übernachtungen im einem der Osloer Thonhotels eingeladen haben. „Mini-Kreuzfahrt mit Hotel XL“ nennt sich diese Reise, die ich auf eigene Kosten verlängert habe.

Und das Schlimme bei solchen Reisen ist ja, dass man immer wieder genug aufspürt, um ein nächstes Mal zu planen, Neues zu entdecken und zu erleben. Neue Architekturen, die schwimmenden Saunen und das Leben im Sommer. Das Grün und das Blau der Stadt.

10 Gedanken zu „Mein Slow Guide für Oslo“

  1. Beim Espresso ohne Zucker muss ich schmunzeln … :) Die Nordlichter haben tolle Röstungen. Die Italiener sind da manchmal zu temperamentvoll. Für den nächsten Besuch mag ich Tim Wendelboe empfehlen: der kann (auch) was! Ich hole mir hier gerade Tipps für den nächsten Besuch … Hach, um die Oper beneide ich dich. Meine Reisebegleitung wird da wohl streiken … Sohnemann ist gerade nur für outdoors zu begeistern. Aber Funky Food wird ihm sicher auch gefallen :) Herzlich, Jutta

    1. Habe gerade gesehen, dass dein Tim Wendelboe in Grünerløkka werkelt – gemerkt! :-) Wann geht es denn los? Ihr findet bestimmt genug Outdoor-Aktivitäten in und um Oslo. Wie wäre es mit ein paar Kompromissen? Du gehst mit auf eine Kanu-Tour im Fjord, er begleitet dich in die Oper? Habt eine schöne Zeit! Liebe Grüße, Elke

  2. Was für ein wunderschöner, melancholischer und gleichzeitig so liebevoller Bericht über meine neue Heimatstadt. Besser könnte ich die Stimmung, die in Oslo herrscht und mich immer wieder in ihren Bann zieht, nicht beschreiben. Dankeschön! Ich freue mich aufs nächste Mal, Kaffee und stundenlange Gespräche, wenn die Fähren wieder auf die Inseln fahren…

    1. Lieben Dank, Maren, für alles! Ich würde mich auch sehr freuen wenn wir dort in einem Sommer wieder anknüpfen, wo wir im Winter aufgehört haben. Deine neue Heimat hast du jedenfalls mit gutem Gespür und einem Blick für den Radius an Möglichkeiten gewählt. :-) Wann fahrt ihr nach Lappland? Bin schon sehr gespannt! Hier rechne ich damit, dass sowohl die ITB als auch der Baseler Karneval nicht stattfinden, morgen weiß man mehr. Liebe Grüße!

  3. Oh, Du hast es getan:-)
    Ich beneide Dich. Ich war zuletzt mit Ekornes dort, wir hatten eine Konferenz auf der Color Line mit allem, was so dazu gehört:-). Und auch meine kleine Tochter würde sofort mit ihren Freundinnen wieder los.
    Bei uns auf der Küchentafel steht: „Lippa, Lotti, Kaja & Mothers. It´s Color, it´s fancy, it´s magic, it´s Oslo.“

    Ich mag ja keine Kreuzfahrten, aber eine Linie, die eh fährt, finde ich o.k. Und finde dabei auch die beiden Schiffe zwischen Kiel und Oslo als zwei der schönsten Schiffe.

    Was mich aber an Olso so besonders berührt hat, war die Demonstration nach dem grausamen Brevik-Attentat. Alle Menschen sollten eine Rose mitbringen und dann mit dem Trauerzug durch die Stadt ziehen. Es kamen so viele Menschen, dass sie sich nicht mehr bewegen konnten. Als die Demonstranten schweigend abzogen, hinterließen sie in Oslo ein Blütenmeer von Rosen….

    Und noch so eine schöne Geschichte. Als eben meine Tochter mit genanntem Anhang :-) in Oslo ankamen, hatten sie keine Kronen getauscht. Geht ja heute alles elektronisch. Und da wartete schon der Shuttle ins Zentrum. Kartenzahlung? Nein, nur Cash. Haben wir nicht. Ok, kommt rein, dann fahrt ihr so mit….
    Ja, und noch eine weitere Geschichte, die mich mal wieder berührt, die ist oben zu lesen, oberhalb dieser Kommentare. Immer wieder. Vielen Dank dafür.

    Es ist nicht nur die Stadt, es ist auch das Lebensgefühl, die Lebensart, die der Stadt ihre Schönheit gibt.
    Ich freu mich auch, bald endlich wieder da zu sein:-)

    Lieber Gruß
    Kai

    1. Lieber Kai,
      danke dir für diesen Artikel-Kommentar. :-)
      Weißt du, dass es mir in Stockholm mit den Öffis mal so gegangen ist? Ich war gerade erst angekommen und konnte keine Karte fürs Boot zum Hotel kaufen, da die Läden schon geschlossen waren. Elektronisch konnte man die Karten nur mit dem Kartensystem kaufen, das ein schwedisches Bankkonto voraussetzt. Eine Stockholmerin bat mir an, mich auf ihr Ticket mitzunehmen. Vorher hat sie das mit dem Mann auf dem Schiff bequatscht, der mich dann aber einfach durchgewunken hat. Das wäre schon ok. Morgen könnte ich ja dann für die nächste Fahrt ein Ticket kaufen. :-)
      Wann fährst du nach Oslo? Bestell viele Grüße! ;-)

  4. Oh, ich würde gern sofort nach Oslo, muss nur Hund, Frau und Kinder unterbringen:-) Aber vorher gehts nach Eiderstedt, wir schauen gerade nach einer bezahlbaren Fewo über Ostern. Die Kleine wünscht sich das so.
    Stockholm ist auch ein Traum, ich bin im letzten Sommer allerdings nur ein paar mal durchgefahren. Aber hätte auch drei Wochen dort bleiben können. Das Leben ist einfach zu kurz. Aber dank der abgesagten ITB haben wir ja jetzt zwei Tage mehr Zeit….
    In Schweden und auf Gotland habe ich es aber einige Male erlebt, dass man gar nicht mehr bar bezahlen kann. Mal eben ein Brötchen am Bäckerauto: nur mit Karte….
    Genieß das Wochenende.
    Lieber Gruß
    Kai

    1. Viel Erfolg bei der FeWo-Suche, hoffentlich bekommt ihr noch was. Ah, du wärst auch auf der ITB gewesen? Ja, normalerweise alles mit Karte in Skandinavien, das finde ich echt angenehm. Unpraktisch ist halt, wenn an Automaten nur die eigenen Bezahlsysteme gelten. In DK ist es die App Mobile Pay, aber du brauchst ein dänisches Konto. Schönes Wochenende auch für euch!

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