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Auf der Suche nach der perfekten Reisekamera

Koh Kood, Thailand

Im letzten Jahr war es eines meiner Handyfotos, das den Durchbruch schaffte. Zwar hatte ich von dem Motiv “Nebel am Kai in Oslo” durchaus auch Kamerabilder zur Auswahl, doch es war ein spezifischer Moment, der den Ausschlag gegeben hat. Dieser Moment, in dem du weißt, jetzt stimmt alles.

Getreu dem Motto, die beste Kamera ist die, die du in genau jenem Moment dabei hast. Die du einfach immer dabei hast. Ich habe ganze Artikel im Blog “nur” mit Handyfotos bestückt. Und doch fühle ich mich dabei gestalterisch eingeschränkt.

Also suche ich eine Kamera, die nicht ins Gewicht fällt, nicht auffällt, eine Begleiterin für alle Lebenslagen. Die Zeiten der Spiegelreflex mit diversen Objektiven in schwerer Tasche sind für mich passé. Ich bin häufig unterwegs und suche DIE Reisekamera. [Weiterlesen]

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Wintertage

Wenn sich das Wetter nicht an die Vorhersage der App hält, wenn es ein paar Kilometer weiter ganz anders als zu Hause ist, dann bist du in Nordfriesland. Und der Winter in Nordfriesland ist dann schön, wenn es nicht zwei Wochen am Stück regnet. Wenn sich der nächtliche Frost wie ein weißes Kleid über die flache Landschaft legt.

Echte Wintertage. Wenn es endlich ein bisschen schneit. Heute war ich am Strand, um den Schnee von gestern einzufangen. Bei vier Grad plus und Sonne sind seine Überlebenschancen gering. Den Rest fressen die Hunde oder sie wälzen sich vor Freude darin.

Text und Fotos: Elke Weiler

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Heute möchte ich euch ein Mini-Pony vorstellen, das verdammt gerne unterwegs ist: Egon. Natürlich nicht allein. Mit im Wanderteam sind Sarah, Timo und Hund Sturmi. Neugierig? Ich schon. Kollegin Sarah hat auf meine Fragen antwortet:

Mini-Pony Egon

So ist er, der Egon. © Verwandert

Wie lange seid ihr schon als Team unterwegs, und wie kam es zu der Konstellation?
“Als Viererteam sind wir seit Juni 2013 unterwegs. Da kam nämlich Egon zu uns, und wir standen vor der Frage: Wie beschäftigt man ein 90 Zentimeter “großes” Miniaturpferd? Also haben wir mit Spaziergängen begonnen und diese nach und nach ausgeweitet. Inzwischen ist Egon mit richtigem Packsattel und -taschen unterwegs.”

Was habt ihr zuletzt erwandert, was hat euch dabei besonders gefallen?
“Unsere letzte Tour war eine kurze Tagestour um eine Thüringer Talsperre am kürzesten Tag des Jahres. Jetzt im Winter ist das Übernachten draußen etwas ungemütlich, weshalb wir viele Tagestouren unternehmen. Das geht in Thüringen auch wirklich toll, denn auch dort kann man das Gefühl haben, wirklich mitten im Nichts zu sein. Das begeistert uns jedes Mal aufs neue.”

Was ist euer Traum?
“Eine mehrmonatige Wanderung. Das wird vermutlich aber erst im Jahr 2016 klappen. Wohin, wird aber noch nicht verraten.”

Und euer nächstes Projekt?
“Für dieses Jahr haben wir schon so einige Wanderungen und Reisen geplant. So werden wir beispielsweise in Brandenburg, in der Sächsischen Schweiz und in Bayern unterwegs sein. Auch der Thüringer Rennsteig steht noch auf unserer Liste.”

Was ist Egons größte Leidenschaft?
“Essen. Das kann er zu jeder Tages- und Nachtzeit. Stromzäune und geschlossene Türen halten ihn übrigens nicht davon ab, heimlich in den Stall zu schleichen und die gesamte Heuration für vier Großpferde aufzuessen.”

Wenn ihr mehr über Egon wissen wollt, schaut unbedingt bei “Verwandert” vorbei!

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Sieben Grad und Sonne

Als wir vor fünf Jahren von Düsseldorf an die Nordsee zogen, gab es nur einen einzigen Grund: der gigantische Strand von Sankt Peter-Ording. Die fatale Kombination von Wüste und Meer inspiriert, ist Balsam für die Seele. Inzwischen sind es auch die Schafe auf den Fennen und der geschwungene Gründeich an der Nordseite der Halbinsel Eiderstedt.

Natürlich ist mir der Sommer an der Nordsee lieber, nicht nur weil ich gerne schwimme. Ich mag es, wenn sich das Leben wieder nach außen verlagert. Auf die “Tote Tante” bei Schietwetter pfeife ich. Und der Wind? Manchmal lädt er dich mit Energie auf, manchmal nimmt er sie dir.

Doch der Winter hat mindestens einen unschlagbaren Vorteil: Unser 12 Kilometer langer Hausstrand ist fast menschenleer und wirkt unendlich. Es kostet keinen Eintritt. Paradiesische Ruhe. Nur das Tosen des Meeres haben wir schon hinter den Dünen gehört.

Text und Fotos: Elke Weiler

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Die Meerblog-Redaktion wünscht allen Lesern ein frohes Fest!

Kommt gut ins neue Jahr, viele tolle Momente am Meer oder woanders, genussvolle Reisen und überall Sonne im Herzen!