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Kokosnüsse auf Koh Kood

Koh Kood

Die Passagiere jauchzen im Fahrtwind, wir brettern im Speedboat über den Golf von Thailand. Links und rechts grüne Hügel, Palmen, die aus dem Wasser wachsen – die Region Trat im Osten des Landes ist reich an Inseln.

Der perfekte Tag, die Sonne lacht und dazu dieses leuchtende Blau des Golfes. Ich schaue aufs Meer, unentwegt, bis es mir plötzlich eine Ladung ins Gesicht spritzt. Auch neben mir kreischen sie. Die Fahrt wird nun zum Karusseltrip, Achterbahn ein Witz dagegen.

Immer wieder klatscht das Boot mit Wucht auf die Wellen, die ersten Passagiere hängen schon über der Reling. Mir geht es gut, doch ich leide mit. Ein kurzer Leidensweg, gibt nur diese eine Art ins Paradies zu kommen, auf eine der Inseln, die nicht so frequentiert ist wie das große und beliebte Koh Chang. [Weiterlesen]

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Der Rhythmus von Essaouira

Auf den Straßen von Essaouira

Der Esel schaut nicht gerade begeistert aus der Wäsche respektive Fell. Auch ich fühle mich eher unwohl mit den Zügeln in der Hand. Was aber nicht am Esel liegt, sondern an den Überredungskünsten seines Halters. Das Foto-Shooting mit Blick auf Essaouira.

Wir sind von Marrakesch durch die Ebene von Souss gefahren, haben Ziegen auf einem Arganbaum getroffen, uns von ihnen angrinsen lassen, während der erste Foto-Rausch langsam abebbte. Wir haben die Frauen der Arganöl-Kooperative getroffen, verzweifelt versucht Nüsse zu knacken und uns reichlich mit Arganöl und Cremes eingedeckt. [Weiterlesen]

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Es war einmal in New Mexico

Galisteo, wer kennt schon Galisteo. Steven Spielberg hat hier mal ein Stück Kulisse für seine Serie “Into the West” aufgebaut. Die Tipis passten optimal in die weizengoldfarbene weite Prärielandschaft. Da wundert es niemanden, dass Galisteo zu prähispanischen Zeiten einmal ein lebhaftes Indianer-Pueblo war.

Heute suchen viele die Ruhe und Einsamkeit in Galisteo. Das 200-Seelen-Dorf wirkt so verschlafen wie viele Ortschaften der Gegend. Mit ein paar Adobe-Häusern, Reitern, bellenden Hunden und wilden Kaninchen. Genau der richtige Mix für blasse New Yorker.

Auf dem Rücken der Pferde in die Landschaft hinausziehen oder im Pick-up über den Highway düsen. Und plötzlich taucht eine grasende Büffelherde vor den Berghängen auf. New Mexico erscheint so fern, so filmisch und surreal und doch so vertraut und wirklich.

Es ist das Land von 22 Indianerstämmen, darunter die Pueblos. Es ist das Land der Kreativen und der Hippies. Bekannte Orte wie Santa Fe und Taos wirken wie aus dem Ei gepellt mit ihrer schicken Adobe-Architektur. Und über allem hängt der Duft grünen Chilis, den man in New Mexico nach eigenen Angaben bereits zum Frühstück isst.

Text und Fotos: Elke Weiler

Aus der Reihe Archivgeschichten: Ich war vor einigen Jahren auf Einladung von New Mexico dort und dabei hat mich vor allem die Pueblo-Kultur fasziniert. Ich liebe Adobe-Architektur!

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Wintertage

Wenn sich das Wetter nicht an die Vorhersage der App hält, wenn es ein paar Kilometer weiter ganz anders als zu Hause ist, dann bist du in Nordfriesland. Und der Winter in Nordfriesland ist dann schön, wenn es nicht zwei Wochen am Stück regnet. Wenn sich der nächtliche Frost wie ein weißes Kleid über die flache Landschaft legt.

Echte Wintertage. Wenn es endlich ein bisschen schneit. Heute war ich am Strand, um den Schnee von gestern einzufangen. Bei vier Grad plus und Sonne sind seine Überlebenschancen gering. Den Rest fressen die Hunde oder sie wälzen sich vor Freude darin.

Text und Fotos: Elke Weiler

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