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Meine Reisen im April

In den Dünen von Juist

Ja, es stimmt. Ich tausche Dünen gegen Dünen, Watt gegen Watt, Nordfriesland gegen Ostfriesland. Endlich werde ich der Frage auf den Grund gehen: Gibt es Unterschiede? Oder ist Ostfriesland genau so schön, entspannt und weit wie Nordfriesland?

Im April habe ich insgesamt zwei Inseln auf dem Schirm: Juist und Sizilien. Die ostfriesische Insel besuche ich zum ersten Mal in meinem Leben. Von oben sieht sie aus wie ein aus dem Meer springender Schweinswal, länglich und leicht gebogen. [Weiterlesen]

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Muchas gracias, querida “Claudi um die Welt” in Spanien!

Luis kriegt Post aus Sevilla.

¡Que alegría!

Dein Plan für Sevilla klingt extrem lässig: Auf den Flamenco verzichten. Wir können natürlich ein bisschen zuschauen und “Olé” rufen. (Soll doch die Chefin tanzen, wenn sie kann!) Stattdessen diverse Cervezas checken. Gibt es einen Beach? Ok, am Río chillen. Deal, ich bin dabei!

See you,

dein Luis Maria Fernando

P.S.: Voll korrekt, wie du meinen Namen geschrieben hast!

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Himmel im Sand

Eigentlich wollte ich heute den ersten Island-Artikel schreiben, doch das Wetter ist zu schön, der Strand zu nah, und die Hunde zu glücklich in St. Peter-Ording. Also kosten wir die letzten Tage aus, bevor zu Ostern die Saison startet.

Doch wir sind nicht die Einzigen, die so gedacht haben, die von den frühlingshaften Temperaturen an die Wasserkante gelockt wurden. Und doch – in der Weite, die bis zum Horizont reicht, verteilen sich Mensch und Tier. Die Ersten haben sich in den Sand gehockt – ein eindeutiges Zeichen für Frühling.

In der Mitte der Wüste glitzert ein riesengroßer Spiegel. Als würden wir auf seiner Oberfläche wandeln können, die nicht Wasser, nicht Sand, sondern Himmel ist. Sogar die Sonne spiegelt ihr Antlitz gleich neben der Muschel. Der Wind hat eine Atempause eingelegt, und die Algen schreiben eine Botschaft in den Sand, die keiner lesen kann.

Egal, es ist einfach schön in St. Peter.

In der Brandung planschen, dass es nur so spritzt. Eine Insel zu viert besetzen, und der Flut beim Auflaufen zuschauen. Losrennen, hüpfen, in den Pfützen das Wasser aufwühlen. Und am liebsten würde ich mich wie die Hunde im Sand wälzen.

P.S.: Derselbe Sand bildet inzwischen Dünen im Haus. Tricky!
P.P.S: Alles Handyfotos, da das Ganze eine spontane Aktion war!

Text und Fotos: Elke Weiler

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In einem Land wie Schweden zu leben, ist für viele ein Traum. Auch mir könnte das gefallen. Also habe ich Heike vom Schwedenblog “Björklunda” gefragt, wie es sich anfühlt.

Värmland im Herbst © Heike Fischer| Björklunda

Värmland im Herbst @ Heike Fischer | Björklunda

1. Was war der Grund für dich und deine Familie, nach Schweden zu ziehen?

Eine gute Frage. Für uns lagen die Gründe vor allem in der verbesserten Lebensqualität, der Kinderfreundlichkeit und der Nähe zur Natur.

2. Wo wohnt ihr genau, und gab es dort etwas, woran ihr euch erst gewöhnen musstet?

Wir wohnen in Munkfors im wunderschönen Värmland. Das Schwierigste war eigentlich das Verstehen des värmländischen Dialektes. Zwar hatte ich mich in Deutschland mit Schwedisch-Kursen vorbereitet, doch hier angekommen, hatte ich das Gefühl, nichts mehr zu verstehen.

Zudem mussten wir uns an eine neue Kultur gewöhnen, obwohl uns immer suggeriert wird, dass Schweden und Deutsche viel gemeinsam haben. Doch die kulturellen Unterschiede sind vorhanden. Und möchte man in die schwedische Gesellschaft aufgenommen werden, muss man sich diesen Konventionen einfach anpassen. Geduld ist hier eine Tugend, die von uns Deutschen erst wieder erlernt werden muss.

3. Was liebst du am Leben in Schweden?

Die Natur, das stressfreiere Leben, Sport und die Möglichkeit, dass meine Kinder Kinder sein dürfen und vor allem Zeit haben, sich ihren Hobbys zu widmen. Eigentlich das Gesamtpaket der verbesserten Lebensqualität.

4. Welches schwedische Wort findest du besonders charakteristisch?

Also ich habe eher zwei Sätze, die ich zu Beginn des neuen Lebens in Schweden oft gehört habe, weil ich am värmländischen Dialekt schier verzweifelt bin.

“Ta det lugnt.” oder “Det löser sig.”

Sehr treffende Ausdrücke, die eigentlich das Gleiche bedeuten: “Lass dir Zeit / Hab Geduld, das wird sich lösen.” Es wird wirklich einfacher, ohne Druck an manche Dinge heranzugehen.

5. Ist dir schon mal ein Elch begegnet?

Bei unserem ersten Schwedenurlaub haben wir an jeder Ecke Ausschau gehalten, doch irgendwie wollte sich der Elch nicht blicken lassen. Also sind wir unserer Tochter zuliebe in einen Elch-Park gefahren. Klar kann man dort Elche ganz nah bewundern, doch es erzeugt nicht das Glücksgefühl, einen Elch im Wald zu entdecken!

Mittlerweile habe ich schon einige Elche in der Natur gesehen und bin jedes Mal von neuem begeistert, wie gut sich diese großen Tiere doch verstecken können. Am schönsten finde ich den Augenblick, wenn sie im Herbst etwas mutiger werden und in der Abenddämmerung die extra für sie übrig gelassenen Äpfel vom Baum ernten!

6. Würdest du noch mal wegziehen – in ein anderes Land?

Das ist eine schwierige Frage, da ich ein sehr reisefreudiger Mensch bin. Momentan gefällt es mir hier sehr gut, und ich möchte fürs Erste in Schweden bleiben. Aber man weiß ja nie, was das Leben noch an Überraschungen bereit hält…

Danke, liebe Heike! Wenn ihr mehr über Schweden erfahren wollt, schaut einfach auf Björklunda vorbei!

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Liebe Grüße aus Marokko!

Postkarte aus Marokko

Straßenansichtskarte

Schreibt mir Postkarten!

Besonders originelle Texte veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen auf Meerblog. Es lebe der Analogartikel! “Liebe Grüße aus Pusemuckel, uns geht es gut!” reicht nicht, es muss richtig fetzen, darf kurios sein, witzig und/oder kreativ. Ihr dürft auch etwas zeichnen, malen, kritzeln! Wichtig ist, dass ihr dazuschreibt, woher die Karte kommt, und wer sie geschrieben hat.

Ich freue mich auf Post von euch! Die Adresse findet ihr im Impressum.

P.S.: Ihr müsst nicht zwangsläufig an mich, ihr dürft natürlich auch an andere Mitglieder der Meerblog-Redaktion schreiben. Gleiche Adresse, anderer Name. Zur Auswahl stehen: Julchen Weiler, Janni Weiler oder Luis Maria Fernando da Silva Santos.

Frohes Schaffen und gute Reise!