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Apfelkuchen auf der Insel

Schwesterntreff

“Miss Piggy ist auch an Bord.” Das Mädchen mit der Fliegenbrille lächelte mich an: “Ist nett gemeint.”

“Ne, is klar, Miss Megabrummer”, dachte ich und zog den Maulwinkel hoch.

Was war passiert? Madame hatte mich ganz in Rosa gekleidet, und nun hatten wir den Salat. Gerade düsten wir mit der legendären NOB von Klanxbüll nach Westerland. Dort tanzte die ebenfalls legendäre Tante Ju, ebenfalls in Rosa, über den Bahnsteig, um uns knutschend in Empfang zu nehmen. [Weiterlesen]

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Solo des Affen

Himmel über Berlin

Morgens um acht ertönt der Ruf der Wildnis: aus der Ferne das Trompeten der Elefanten, dazwischen der Schrei eines Affen. Mehr im Vordergrund ein Chor von Vogelstimmen, ganz ohne Dirigenten. Das Solo eines Papageis.

Bin ich wirklich in Berlin? Letzte Woche war ich in Norwegen, habe in einer samischen Zelthütte genächtigt und Geräusche von tierischen Gästen vernommen, die sich mir nicht vorgestellt haben. Die letzte Nacht habe ich mit einem Affen verbracht, der zwischen Topfpflanzen sitzt. Im übrigen verhält er sich ruhig. [Weiterlesen]

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Von Drachen, Burgen, Sandverwehungen

Nordfriesland hat diese wüstenartigen Sandstrände wie in Sankt Peter oder auf Amrum. Es hat die Deiche und grünen Strände, die Inseln, Halbinseln und Halligen. Das Watt.

Am Wochenende war ich an zwei Orten: auf der Insel Nordstrand, die fast zur Halbinsel verlandet ist, denn Meer und Mensch verändern alles. Und in Sankt Peter-Ording, wo zur Zeit der Kite Surf World Cup ausgetragen wird.

Einen Tag bei spiegelglatter, einen Tag bei bewegter See. Der Strand von SPO ist so weit, dass wir von den Kitesurfern kaum etwas gemerkt haben, außer einem Schwarm von Drachen, bewegte bunte Punkte am Himmel.

Glücklich und ganzkörperpaniert vom Wind, der mit dem Sand gespielt hat, sind wir wieder nach Hause gefahren. Nur, um noch einmal kurz an meiner Lieblingsbadestelle in die Nordsee zu springen. Einfach auf dem Rücken im Wasser schweben und in den Himmel schauen.

Text und Fotos: Elke Weiler

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Einmal im Leben nach Grönland reisen – das ist nicht nur mein Traum, sondern auch der meiner Kollegin Johanna Stöckl. Mit dem Unterschied: Sie hat ihn wahrgemacht, ist 13 Tage lang mit dem Expeditionsschiff an der Westküste entlang gefahren.

Willkommen in Illorsuit @ Johanna Stöckl

Willkommen in Illorsuit @ Johanna Stöckl

Was passiert? Sie nimmt an lustigen Wettkämpfen in eisigem Wasser teil und wird von der Lebensfreude grönländischer Kinder ebenso mitgerissen wie von der Schönheit der Eisberge. Zum Heulen schön, dieses Grönland…

Johanna erwandert ein Stückchen der größten Insel der Erde, denn zu Fuß ist das viel intensiver als mit dem Heli. Aber nicht immer klappt alles wie geplant. So erlebt sie einen Tag an Bord bei Windstärke 7. Und hebt irgendwann ab – körperlich wie gedanklich.