Das Schweigen der Lava

Das Erste, was ich von Island sehe, sind Schneeflecken. Denke ich zumindest. Doch bei abnehmender Höhe entpuppen sich die Flecken als Schaumkronen in Gruppenformation. Dann taucht eine schwarze Kirche über karamellfarbenem Grund auf. Sie gehört, so scheint’s, zu Keflavik. Schneeflecken auf moosigen Steinen. Eine Mondlandschaft. Aber der Mond ist tot, …

Job: Besuchs- und Streichelhund

Aus der Interviewreihe: „AUF DER MATTE BEI MADEMOISELLE JULIE“ Heute mit meiner lieben Deich- und Strandfreundin Wilma! Seit kurzem darf sie sich mit einem neuen Titel schmücken: Besuchs- und Streichelhund. Wir gratulieren! Aber lasst euch von Wilma selbst erzählen, was sie so macht und warum. Und wie eine Skandinavierin nach …

Himmel im Sand

Eigentlich wollte ich heute den ersten Island-Artikel schreiben, doch das Wetter ist zu schön, der Strand zu nah, und die Hunde zu glücklich in St. Peter-Ording. Also kosten wir die letzten Tage aus, bevor zu Ostern die Saison startet.

Doch wir sind nicht die Einzigen, die so gedacht haben, die von den frühlingshaften Temperaturen an die Wasserkante gelockt wurden. Und doch – in der Weite, die bis zum Horizont reicht, verteilen sich Mensch und Tier. Die Ersten haben sich in den Sand gehockt – ein eindeutiges Zeichen für Frühling.

In der Mitte der Wüste glitzert ein riesengroßer Spiegel. Als würden wir auf seiner Oberfläche wandeln können, die nicht Wasser, nicht Sand, sondern Himmel ist. Sogar die Sonne spiegelt ihr Antlitz gleich neben der Muschel. Der Wind hat eine Atempause eingelegt, und die Algen schreiben eine Botschaft in den Sand, die keiner lesen kann.

Sankt Peter ist einfach schön

In der Brandung planschen, dass es nur so spritzt. Eine Insel zu viert besetzen, und der Flut beim Auflaufen zuschauen. Losrennen, hüpfen, in den Pfützen das Wasser aufwühlen. Und am liebsten würde ich mich wie die Hunde im Sand wälzen.

P.S.: Derselbe Sand bildet inzwischen Dünen im Haus. Tricky!
P.P.S: Alles Handyfotos, da das Ganze eine spontane Aktion war!

Text und Fotos: Elke Weiler

Nach Schweden auswandern

In einem Land wie Schweden zu leben, ist für viele ein Traum. Auch mir könnte das gefallen. Also habe ich Heike vom Schwedenblog „Björklunda“ gefragt, wie es sich anfühlt. 1. Was war der Grund für dich und deine Familie, nach Schweden zu ziehen? Eine gute Frage. Für uns lagen die …

Verwirrt in Neukölln

Endstation Hermannstraße. Im seltenen Fall eines Druckverlustes… Ich schrecke hoch. Wie kann man am helllichten Tag und mit offenen Augen schlafen? Und wo fährt eine U-Bahn hin, wenn sie ihre letzte Station erreicht hat? Wieder zurück vermutlich, hin und her, bis zum letzten Mal. Ich werde es heute nicht mehr …

Kokosnüsse auf Koh Kood

Einige Passagiere jauchzen im Fahrtwind, während wir im Speedboat über den Golf von Thailand brettern. Links und rechts grüne Hügel, Palmen, die aus dem Wasser wachsen – die Region Trat im Osten des Landes ist reich an Inseln. Der perfekte Tag, die Sonne lacht und dazu dieses leuchtende Blau des …

Im Winter nach Island

Jahr für Jahr zur ITB nach Berlin zu fahren und auf der weltweit größten Reisemesse Bekannte, Kollegen und Kooperationspartner zu treffen, kommt schon fast einem Familientreffen gleich. Ich freue mich darauf und gleichzeitig weiß ich, wie stressig die Messetage sein werden.Jedes Jahr wohne ich in einem anderen Viertel von Berlin …

Der Rhythmus von Essaouira

Der Esel schaut nicht gerade begeistert aus der Wäsche. Auch ich fühle mich eher unwohl mit den Zügeln in der Hand. Was aber nicht am Esel liegt, sondern an den Überredungskünsten seines Halters. Ein Foto-Shooting mit Blick auf Essaouira. Wir sind von Marrakesch durch die Ebene von Souss gefahren, haben …

25 erste Male auf Reisen

– Werbung / Verlosung – In den Himmel tauchen – wie oft im Leben riskiert man wohl einen Skydive? Nie oder wenigstens ein Mal, das erste Mal. Für das eBook „In den Himmel tauchen“ haben wir Reisegeschichten gesammelt, 25 erste Male von fünf Reisebloggern. Claudi von Claudi um die Welt …

Einer für alle

Manchmal kam es knüppeldick, wie meine Sonne zu sagen pflegte, wenn etwas schief lief. Speziell mich hatte sie dabei oft in Verdacht. Als ob Julchen je unter mir zu leiden hätte! Artig und putzig, wie ich war. Ein Musterrüde sozusagen. Aber manchmal kam es selbst für einen sanftmütigen Foodblogger knüppeldick.