Eigentlich wollte ich heute den ersten Island-Artikel schreiben, doch das Wetter ist zu schön, der Strand zu nah, und die Hunde zu glücklich in St. Peter-Ording. Also kosten wir die letzten Tage aus, bevor zu Ostern die Saison startet.

Doch wir sind nicht die Einzigen, die so gedacht haben, die von den frühlingshaften Temperaturen an die Wasserkante gelockt wurden. Und doch – in der Weite, die bis zum Horizont reicht, verteilen sich Mensch und Tier. Die Ersten haben sich in den Sand gehockt – ein eindeutiges Zeichen für Frühling.

In der Mitte der Wüste glitzert ein riesengroßer Spiegel. Als würden wir auf seiner Oberfläche wandeln können, die nicht Wasser, nicht Sand, sondern Himmel ist. Sogar die Sonne spiegelt ihr Antlitz gleich neben der Muschel. Der Wind hat eine Atempause eingelegt, und die Algen schreiben eine Botschaft in den Sand, die keiner lesen kann.

Sankt Peter ist einfach schön

In der Brandung planschen, dass es nur so spritzt. Eine Insel zu viert besetzen, und der Flut beim Auflaufen zuschauen. Losrennen, hüpfen, in den Pfützen das Wasser aufwühlen. Und am liebsten würde ich mich wie die Hunde im Sand wälzen.

P.S.: Derselbe Sand bildet inzwischen Dünen im Haus. Tricky!
P.P.S: Alles Handyfotos, da das Ganze eine spontane Aktion war!

Text und Fotos: Elke Weiler

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Elke

Meerbloggerin, Buchautorin und Journalistin. Hat Kunstgeschichte u.a. in Rom studiert, als Redakteurin bei Burda gearbeitet, aber die meiste Zeit als freie Reisejournalistin. Aktuell lebt die Rheinländerin an der Nordsee, bloggt und schreibt an den nächsten Büchern.

  1. Nils says:

    Ach das Meer…gibt es etwas schöneres auf der Welt?
    Sehr schöner Artikel. Die Stimmung kommt auf den Fotos auch gut rüber :)
    liebe Grüße Nils

  2. Julika says:

    Ein toller Bericht über meinen Lieblingsurlaubsort…Da denk ich mich gleich mal in die Dünen..träum…und grandiose Fotos! Wie hast Du nur das Foto „Versunken“ hinbekommen?? Fernweh….

    1. Elke says:

      Danke, liebe Julika! Das Foto habe ich von der Düne aus fotografiert, im Norden von Ording, wo es möglich ist, auf die Dünen zu klettern. Weißt du, wo?

  3. Miuh says:

    Liebe Elke, was für schöne Fotos! Und welch ein Glück, so nahe am Meer zu leben! Für mich ist es immer ein Riesending, ans Meer zu fahren. Nur Seen haben wir hier einige… Liebe Grüsse, Miuh

  4. Amelie says:

    Liebe Elke,
    du hast es echt gut. Ich wünschte ich könnte auch direkt am Meer leben. Das ist ein Traum. Der Hund ist super süß :). Liebste Grüße aus St Christina

  5. Rosi says:

    Die Bilder sind wunderschön und machen Lust auf Sonne und Strand. Der Winter war jetzt aber auch langsam lang genug, finde ich. ;) Lg aus St Vigil

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