Kokosnusseis am Strand

Thailand. Die Uhren ticken langsam auf Koh Kood, doch ist mir noch keine Kokosnuss auf den Kopf gefallen. Wir haben ein Fischerdorf besucht, mit den Einheimischen gesprochen und zugeschaut, wie sie die Seeigel aus den Netzen pulen. Ihre Hütten öffnen sich zum Wasser hin, eine ganze Familie sitzt zusammen beim …

Slow Guide für Bangkok

Das letzte Jahr begann mit einem Paukenschlag: Thailand. Mein erstes Mal in Bangkok, und im Anschluss ging es nach Trat zum Inselhopping. Besonders Koh Kood hat mir sehr gefallen. Doch die thailändische Hauptstadt, so heißt es, spalte die Gemüter. Chaotisch, lärmend, exotisch, inspirierend. Bangkoks Ruhepole sind die Tempel. Die Freundlichkeit, …

Kokosnüsse auf Koh Kood

Einige Passagiere jauchzen im Fahrtwind, während wir im Speedboat über den Golf von Thailand brettern. Links und rechts grüne Hügel, Palmen, die aus dem Wasser wachsen – die Region Trat im Osten des Landes ist reich an Inseln. Der perfekte Tag, die Sonne lacht und dazu dieses leuchtende Blau des …

Fische in Kussabsicht

Vom Schnorcheln in Thailand Endlich Inseln, Meer und Fische! Die Farbe Türkis. Das einfache Leben. Von Bangkok aus sind wir mit einer Propellermaschine in die Provinz Trat im Osten des Landes geflogen. Bunte Fische quasi als Vorankündigung auf dem Flieger. Für die über 300 Kilometer bis Trat bräuchte man sonst …

Bang Krachao, das grüne Bangkok

Es ist ein diesiger Tag, der Horizont wirkt fast schwarz, als wir über eine der großen Flussbrücken fahren. Nur der zarte Blaustreifen über uns macht mir Hoffnung. Eigentlich ist Winter in Thailand, und wenn das Thermometer mal auf 22 Grad Celsius fällt, friert man schon. So meint jedenfalls Nok. Für …

Durch die Khlongs von Bangkok

Ich stolpere, reiße fast einen Tisch um, traumwandele durch Bangkok. Doch Nok schaut für Zwei, geleitet mich sicher durch Gassen, über Treppen und zu sämtlichen Verkehrsmitteln, die wir an diesem ersten Tag benutzen: Auto, Skytrain, Longtailboat. Mir ist abwechselnd warm und kalt, meist friere ich jedoch – und das bei …

Der Klang des Wassers

Wuzhen und die Vergangenheit Der Himmel über dem Yangsedelta trägt einen undurchsichtigen Schleier, das staubige Grau des enormen Busparkplatzes scheint übergangslos in die Wolken zu fließen. 150 Yuan, etwa 18 Euro, kostet der Eintritt in das alte China. Keine Autos, keine Abgase. Links neben dem Eingang sitzen unzählige Reiseführerinnen an …

Tee am See

Beton, überall Beton und ein wolkenverhangener Himmel. Auf den ersten Blick ähnelt Hangzhou einer gesichtslosen Großstadt. Dann bricht der Himmel auf, fällt der Blick ins Weite, über einen schillernden See und eine grüne Hügelkette. Gleich der kapriziösen Erfindung eines Landschaftsarchitekten, der einen Gegenentwurf zur modernen Skyline schaffen wollte. Und weil …

Shikumen und Cappuccino

Rings um Xintiandi (sprich: schintindi) brodelt der Verkehr der 23-Millionen-Metropole Shanghai. Plötzlich fühle ich mich davon abgeschnitten, wie von einem Werbefilm, der den Krimi unterbricht. Ich schreite durch einen Komplex mit niedrigen Backsteinhäusern, Bäumen und engen Gassen, eine Art künstliche Oase im Großstadtdschungel. Alles ist fein säuberlich aufgereiht und herausgeputzt. …