Drei Wunschreisen

Madeira, Baltikum und Japan

Werbung – in Kooperation mit Djoser

Vielleicht kennt ihr das: Da sitzt man zu Hause oder macht irgendetwas, und plötzlich taucht wie ein Fetzen in der Luft ein bestimmter Geruch, eine Stimmung, eine Erinnerung auf. Das ideale Croissant in Paris. Die Hitze Roms im Sommer, die staubigen Straßen. Ein Lied, das nach Saint Lucia führt. Und eh man sich versieht, ist man gedanklich an jenem anderen Ort. Während der Pandemie ein häufiges Phänomen, die Sehnsucht nach der Welt wuchs. Und dann gebe ich auch noch den Job als ewige Reisebloggerin auf, da kann man wohl von Chronifizierung sprechen.

Gleichzeitig kommt von allen Seiten Inspiration, die Welt ist wieder in Bewegung, alle reisen wieder. Ich war so oft unterwegs in der Gruppe – werde ich auch dieses Gefühl vermissen? Die ganzen Anregungen, die von außen auf einen niederprasseln. Der Austausch. Meist fühlt man sich geborgen, alles ist organisiert, wenn auch oft engmaschig. Ideal wäre vielleicht eine Kombination aus Gruppe, Programm und Freiheit. Das will Djoser seinen Gästen bieten, also habe ich mich dort einmal umgesehen. Drei Reisen haben es mir angetan.

Wandern auf Madeira

Ich denke gerne an meine Tage auf Madeira zurück, vor allem an unsere Wanderung entlang der Levadas, der traditionellen Bewässerungskanäle. Gerade jener Wandertag hat in mir den Wunsch geweckt, länger auf der Insel zu bleiben. Sie von der grünen Seite kennenzulernen. Acht Tage auf Madeira zu wandern, in einer Gruppe von Djoser, und mir danach Zeit zu nehmen für alles andere. Für Santa Maria, der Keimzelle von Funchal, und für die Hauptstadt sowieso. Die kulinarischen Entdeckungen. Den Markt mit seinem Reichtum an Fisch und Früchten. Einfach nur genießen. Es langsam angehen, das funktioniert auf Madeira vortrefflich.

Doch dazu gibt es auch schon Gelegenheit während der sportiven Zeit. Baden am schwarzen Strand von Prainha. Staunen im Lorbeerwald. Kleine Entdeckungen wie das Städtchen Ponte do Sol. Denn die Wanderungen, die gemeinsame tägliche Zeit liegt zwischen drei und fünf Stunden. So ist immer noch genügend Luft für eigene Erkundungen während der Wanderwoche. Und am Ende bleibt die Erkenntnis: Madeira ist ebenso vielfältig wie wunderschön.

Radeln im Baltikum

Vielleicht etwas anstrengender, aber ausgesprochen anregend ist wohl Djosers neuntägige Reise mit dem Rad durchs Baltikum. Allerdings besteht die Möglichkeit, statt eines herkömmlichen Rads ein Pedelec auszuleihen. Die Tour startet in Vilnius mit seiner Altstadt und dem Künstlerviertel Užupis. Aber auf der Agenda stehen auch noch Riga und das wunderbare Tallinn, also ein Highlight nach dem anderen.

Baltikum Djoser
Mit dem Rad durchs Baltikum © Djoser

Ganz zu schweigen vom Küstennationalpark und der Schönheit der Kurischen Nehrung, wohin mit der Fähre übergesetzt wird. Schon lange möchte ich dort einmal hin. Und gerade die weiten Landschaften des Baltikums sind mit dem Rad am schönsten zu erleben. Ebenso wie die grünen, denn eine Tour führt in den Laheema Nationalpark mit seinen Wäldern und Wassern. Und keine Sorge, zwar stehen tägliche Touren auf dem Drahtesel an, doch jeweils nur zwischen 15 und 42 Kilometern Länge. Für die Fahrten von Land zu Land steht ein Bus bereit.

Mit dem Zug durch Japan

Auf meiner persönlichen Reiseliste steht Japan ziemlich weit oben. Nicht nur aufgrund der langen Anreise empfiehlt es sich, ein paar Wochen dort zu bleiben. Warum nicht mit einer 22-tägigen Rundreise beginnen, um einen ersten Überblick zu bekommen? Der Startpunkt? Natürlich Tokyo. Der absolute Wahnsinn in Sachen Urbanität. Muss aber sein. Auf dem Weg nach Matsumoto, Stadt der Künste, kann man dann einen Blick auf den Fujiyama werfen. In den sogenannten Japanischen Alpen besteht die Möglichkeit, ein Onsen zu besuchen, also ein von heißen Quellen gespeistes Bad. Darauf würde ich mich ganz besonders freuen.

Ab Takayama geht es dann mit dem Zug weiter in die alte Hauptstadt Kyoto mit ihren zahlreichen Tempeln, der Gartenarchitektur und Zeit für eine Teezeremonie. Zwischen Osaka und Hiroshima steigt man erneut in den legendären Hochgeschwindigkeitszug, den Shinkansen. Und ein Insel-Besuch steht ebenfalls im Programm: Mit Zug und Fähre erreicht man nämlich die Insel Miyajima und fotografiert vielleicht das berühmte Tor im Wasser – wie alle Japaner es tun.

Mit dem Shinkansen geht es nach Kumamoto, um bei ruhigen Verhältnissen auf den Vulkan Aso zu gelangen. Nagasaki und Osaka sind die letzten Punkte einer abwechslungsreichen, langen Reise. Immer wieder besteht die Möglichkeit, zu gemeinsamen Extra-Ausflügen oder Alleingängen. Und der Japan Rail Pass für 14 Tage ist inklusive.

Abschließend ist zu sagen, dass man nicht nur als Einzelperson an derartigen Reisen teilnehmen kann, die die Vorteile einer Gruppe mit individueller Freiheit verbinden. Es bedeutet auch Planungssicherheit für Paare oder Familien. Einfach mal alles auf sich zukommen lassen zu können und zu wissen: Ich muss nichts selber organisieren, mich nicht um Abläufe kümmern. Und trotzdem kann ich mich vor Ort noch spontan für einen Ausflug oder einen Nachmittag ganz für mich oder die Familie entscheiden.

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