Wer über den Wattboden spazieren geht, findet sie fast überall: Die Schwertmuschel, eine Immigrantin in der Nordsee. Inzwischen hat sie sich auch an der Ostsee niedergelassen.

Eingewandert aus dem fernen Amerika verschlug es die Schwertmuschel schon in den 70er Jahren in die Deutsche Bucht, und zwar auf dem Schiffsweg.

Sind die Muscheln noch intakt, stecken sie knapp unter der Wattoberfläche, die spitzen Enden nach oben gerichtet. Vorsicht also bei einer Wattwanderung ohne Schuhe!

Da stehen sie nun aufrecht im Sand- oder Schlickwatt und filtern Plankton aus dem Wasser. Schwertmuscheln besitzen eine Art Fuß, mit dem sie sich blitzschnell weiter in die Tiefe bohren können, wenn Gefahr droht. Nähert sich ein gefräßiger Seestern im Wasser, versucht die Schwertmuschel mit flotten Klappbewegungen zu fliehen.

Text und Foto: Elke Weiler

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