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Das kleine Dünen-Einmaleins

Wie viele Sorten von Dünen es doch gibt! Da geht es – vom Meer aus gesehen – erst einmal mit der Vordüne los: magere Vegetation, viel sichtbarer Sand. Immerhin sprießen Meersenf und Salzmiere in diesem Meer aus Sandkörnern hervor.

Dahinter wird es lebhafter, wir gehen in Phase 2: Auf der sich hochtürmenden Weißdüne wiegt sich meist Strandhafer im Wind. Sämtlicher Sand kommt vom Strand wie bei der Primärdüne, doch erste Anzeichen von Bodenbildung sind erkennbar.

Darauf folgt die Graudüne, weniger dramatisch, eher abgeflacht wirkt sie. Dafür aber umso reicher aN Vegetation: Strand-Beifuß, Silbergras und Dünenrose breiten sich hier fast flächendeckend aus, die Bodenbildung ist längst fortgeschritten.

Zu guter Letzt die Braundüne, die mir nicht wirklich braun erscheint. Wie kann man sie von der Graudüne unterscheiden? An der Vegetation, die Braundüne wird mehr von Krähenbeere und Besenheide dominiert. Letztere nimmt sich im Frühjahr schon etwas bräunlich aus, blüht aber von Spätsommer bis Herbst rosa bis purpurn.

Text und Sylt-Foto: Elke Weiler

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Elke

Meerbloggerin, Buchautorin und Journalistin. Hat Kunstgeschichte u.a. in Rom studiert, als Redakteurin bei Burda gearbeitet, aber die meiste Zeit als freie Reisejournalistin. Aktuell lebt die Rheinländerin an der Nordsee, bloggt und schreibt an den nächsten Büchern.

  1. Kurt Eberle says:

    Wenn du nicht verstanden werden willst, brauchst du auch nicht gelesen zu werden.Oft geschieht im Augenblick, was nicht einmal im Jahre gehofft wurde..

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