Katalonien Ungewöhnlich übernachten

Glamping-Lust

Sunset

Werbung | Vor drei Jahren war ich zum letzten Mal an der Costa Brava, habe bei einem Kochkurs in Girona gelernt, wie man eine Tortilla korrekt zubereitet, Yoga im Weinberg geübt und mit Künstlerinnen in Cadaqués gesprochen. Zwischendrin habe ich einen ersten Eindruck davon bekommen, wie schön es sein könnte, die sogenannte wilde Küste entlangzuwandern. Für die letzte Nacht ging es in den Küstenort Palamós. Gespräche über Fisch. Das Plätschern der Wellen. Ein köstliches Dinner. Und zum Abschluss der Sonnenuntergang über dem Meer.

Von Zeit zu Zeit vermisse ich das Mittelmeer. Vor allem im Frühjahr und Herbst fehlen mir die hautschmeichelnden Temperaturen, selbst im November war das Wetter an der Costa Brava noch sehr angenehm. So bleibt zu hoffen, dass sich die aktuelle Situation baldmöglichst ändert, und auch Reisen ans Mittelmeer wieder möglich werden. Zur Zeit ist da nur die Sehnsucht nach Wärme und vorsommerlichem Wohlbehagen. Barfußlaufen am Strand von Roses, Cadaqués oder in der malerischen Bucht von Palafrugell.

Camping an der Costa Brava

So habe ich mich schon mal ein wenig umgesehen und den Campingplatz Sant Miquel in Colera entdeckt. Er liegt unweit der französischen Grenze im Grünen, und bis zum Künstlerort Cadaqués sind es etwa 30 Kilometer. Auch der Küstenwanderweg Camí de Ronda ist gut zu erreichen, und ein kleiner Strand liegt etwa 500 Meter vom Campingplatz entfernt.

Mir gefallen vor allem die neuen Cottages mit ihren leichten Strukturen, sie sind mit luftigen Terrassen ausgestattet, teilweise sogar mit eigenem Pool oder Spa. Einen gewissen Komfort inmitten der Natur bieten diese Mobilheime. Die Fertighäuser haben zwar keine Räder, sind aber transportierbar. Vom Kühlschrank über die Waschmaschine ist bis hin zu den schicken Gartenmöbeln alles vorhanden, was man während eines mehrwöchigen Aufenthalts so braucht.

Mitten im Naturpark

Camping an der Costa Brava hat aber noch mehr Optionen. Zirka 850 Meter von der Cala Montgó entfernt liegt der Campingplatz Punta Milà in einem Kiefernwald. Drumherum nichts als der Naturpark Montgrí. Vogelgezwitscher und Grillengesang im Sommer sind also garantiert. Wer hierher kommt, schätzt die Ruhe in der Natur ebenso wie die Geselligkeit auf dem Campingplatz. Die Cala Montgó gilt als eine der schönsten unter den kleinen Buchten der Costa Brava, und auch von hier liegen Cadaqués, Palafrugell und Palamós nicht weit entfernt.

Chalet s’Agaró in Sant Pol © Yelloh! Village

Architektonisch ansprechende Unterkünfte findet man zum Beispiel auf dem Campingplatz Sant Pol zwischen dem katalanischen Städtchen Sant Feliu de Guíxols und dem hübschen Plage de S‘Agaró. Auch dieser bildet eine Station des Camí de Ronda – für alle, die an der Costa Brava wandern wollen.

Das Premium Chalet s’Agaró wurde aus Holz und quasi in Tropfenform gebaut. Es öffnet sich zur mediterranen Gartenanlage des Campings und beherbergt auf einer rund 50 Quadratmeter großen Fläche auch zwei Kinderzimmer. Die Küche ist mit allem Pipapo ausgestattet, auch Bettwäsche und Handtücher werden im Chalet gestellt.

Bei Yelloh! Village sind insgesamt 90 Campingplätze vereint und verteilt über Frankreich, Spanien und Portugal zu finden. Manchmal ist ein renoviertes Bauernhaus das Zentrum eines Platzes, manchmal gibt es einen Naturpool. Unter anderem sind auch Plätze zu finden, die Besonderheiten wie eine Zen-Auszeit oder Balneotherapie anbieten.

Dieser Artikel wurde von Yelloh! Village unterstützt.

Autor

Meerbloggerin, Buchautorin und Journalistin. Hat Kunstgeschichte u.a. in Rom studiert, als Redakteurin bei Burda gearbeitet, aber die meiste Zeit als freie Reisejournalistin. Aktuell lebt die Rheinländerin an der Nordsee, bloggt und schreibt an den nächsten Büchern.

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