Winter im Watt

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Vom Glück, am Wattenmeer zu sein.

Weil ich an der Nordsee lebe, weiß ich, wie sich der Winter hier anfühlt. Rau, feucht, wild und wunderbar. Spaziergänge entlang der Wasserkante, die jetzt wie leergefegt wirkt. Weit und breit nur vereinzelte Wanderer, kleine, dunkle Gestalten vor der tosenden Brandung. Das Meer ist lauter als sonst, aufgewühlt vom Wind.

Du fühlst dich allein inmitten der Natur, verloren in der Weite, nur du, deine Lieben, das Meer.

Es sind nicht die kleinen Wunder des Watts, die in der kalten Jahreszeit auffallen. Wo sind die Wattwürmer hin? Herzmuschelschalen liegen im Sand, entzweit, zerbrochen, auf dem Weg, selbst Sand zu werden. Du stemmst dich gegen den Wind, um vorwärts zu kommen, doch auf dem Rückweg lässt du dich treiben. Erst am Ende spürst du die Anstrengung, fühlst dich ebenso erschöpft wie glücklich. Der ideale Zeitpunkt, in ein Café einzukehren. Sich mit einer Tasse Tee aufzuwärmen. Dazu Milchreis mit Grütze. Und später in die Sauna.

Neben den windigen bis stürmischen Tagen sind da auch die stillen. Wie eine Wiedergeburt fühlen sie sich an, und du hast das Gefühl von Leichtigkeit. Du spürst die Sonnenstrahlen im Gesicht und sehnst dich nach Frühling. Du riechst das Meer. Doch es kommt anders. Die satte Geräuschlosigkeit erreicht ihren Höhepunkt, wenn es geschneit hat, denn Schnee und Frost verändern alles. Das Meer erstarrt in seiner Bewegung, überall glitzert gefrorenes Wasser, und auf dem Sand bilden sich Eistanzflächen.

Schnee ist die Krönung – wie hier auf Vlieland.

Ich war noch nie auf den niederländischen Nordseeinseln. Doch ich liebe das Weltnaturerbe Wattenmeer, das mir zur Heimat geworden ist. Und ich würde es gerne in seiner Gesamtheit bis hinunter ins niederländische Den Helder kennenlernen. Was ist ähnlich, was anders? Mein Plan ist, das gesamte Wattenmeer gemeinsam mit Emilia zu entdecken, der forschen, stranderprobten Ente. Oder mit einem ausgedienten, kleinen Kutter, wenn ich einen hätte. Denn auch Inselhopping zu den niederländischen Nordseeinseln steht auf dem Programm: Texel, Vlieland, Terschelling, Ameland und Schiermonnikoog.

Nach den Sternen greifen

Nun steht erst einmal der Jahreswechsel bevor, und die Friesen scheinen ähnlich verrückt wie die Nordfriesen zu sein: Das Jahr beginnt dort wie hier mit einem zünftigen Neujahrsschwimmen. Allerdings kann man bei uns nicht in einem sogenannten Kaasbunker ins neue Jahr hineinfeiern. Jener ehemalige Bunker auf Vlieland hat sich in eine Käserei verwandelt. Auf Ameland hingegen könnte man am 31. Dezember an einem Weihnachtsbaumwerfen teilnehmen – sportlich!

Seehunde auf der Sandbank

Doch abseits weihnachtlicher Fackelumzüge und kurioser Silvesterevents geht es im Winter auf den Inseln vor allem um eines: die Seele baumeln zu lassen. Eigentlich würde ich gar nicht viel tun, wenn ich auf einer der niederländischen Nordseeinseln wäre. Gerade im Winter würde ich einfach nur an den Strand gehen. Mich in der Weite der Landschaft verlieren. Den Blick fürs Detail schärfen. Tanzen. Strandtango, wie die Hunde es tun. Den Sandverwehungen hinterher jagen. Der Stimme des Meeres lauschen.

Die frühe Dunkelheit nutzen und nach den Sternen greifen. Etwa im sogenannten Dark Sky Park auf Terschelling. Oder auf dem autofreien Vlieland. Genial, sich wenigstens mal für ein paar Tage ausschließlich mit dem Rad oder zu Fuß fortzubewegen. Rund um Texel nach Seehunden und Robben Ausschau halten. Entspannen. Seeluft einatmen. Ganz im Hier und Jetzt sein.

Wildgänse auf Schiermonnikoog

Macht einfach mal keine Pläne. Zur Einstimmung schaut euch gerne auf der Infoseite www.wadtodo.com um.

Und gewinnt mit etwas Glück ein Wochenende für zwei Personen auf einer der niederländischen Nordseeinseln. Wo ihr landet, ist eine Überraschung. Der von Merk Fryslân zur Verfügung gestellte Gewinn beinhaltet zwei Übernachtungen vor Ort. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist bis spätestens zum 7. Januar 2018 den Newsletter der niederländischen Nordseeinseln zu abonnieren.

Der Gewinner wird unter den Newsletter-Abonennten ausgelost und am 9. Januar bekanntgegeben. Die Abwicklung des Gewinns erfolgt über Merk Fryslân, die niederländischen Nordseeinseln, die Anreise ist selbst zu organisieren. Der Gewinn ist bis Ende April 2018 einlösbar, Ferienzeiten und Feiertage sind ausgeschlossen.

Viel Glück & „veel succes“, wie man in den Niederlanden sagt!

Update am 9. Januar 2018: Das Gewinnspiel ist abgelaufen, und die glückliche Gewinnerin heißt Christiane Brungs! Eine schöne Reise ins Wattenmeer wünschen wir!

Text: Elke Weiler
Fotos: Merk Fryslân

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Merk Fryslân, den niederländischen Nordseeinseln, und enthält Werbung für sie.

  1. Ingrid Ruthe

    Ich kann nur sagen: völlig supermässig ausgedrückt die Empfindungen. Ich dachte, du sprichst von mir. Und dann war die Sehnsucht nach Texel da

    • Danke dir! Hast du schon Pläne für Texel? Ich drück auf jeden Fall die Daumen bzgl. des Gewinnspiels, falls du mitmachst!

  2. Ich will wieder ins Watt! Es ist soooooo schön da wo Du wohnst…

    • Da hast du Recht, liebe Gudrun! Das Watt ist was ganz Besonderes. Am liebsten würde ich in den Dünen wohnen. Wann kommst du vorbei? :-)

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