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Sieben Grad und Sonne

Als wir vor fünf Jahren von Düsseldorf an die Nordsee zogen, gab es nur einen einzigen Grund: der gigantische Strand von Sankt Peter-Ording. Die fatale Kombination von Wüste und Meer inspiriert, ist Balsam für die Seele. Inzwischen sind es auch die Schafe auf den Fennen und der geschwungene Gründeich an der Nordseite der Halbinsel Eiderstedt.

Natürlich ist mir der Sommer an der Nordsee lieber, nicht nur weil ich gerne schwimme. Ich mag es, wenn sich das Leben wieder nach außen verlagert. Auf die „Tote Tante“ bei Schietwetter pfeife ich. Und der Wind? Manchmal lädt er dich mit Energie auf, manchmal nimmt er sie dir.

Doch der Winter hat mindestens einen unschlagbaren Vorteil: Unser 12 Kilometer langer Hausstrand ist fast menschenleer und wirkt unendlich. Es kostet keinen Eintritt. Paradiesische Ruhe. Nur das Tosen des Meeres haben wir schon hinter den Dünen gehört.

Text und Fotos: Elke Weiler

18 Gedanken zu „Sieben Grad und Sonne“

  1. Hej Elke,
    ich kann dich gut verstehen. Das Meer hat auf mich ebenfalls eine magische Anziehungskraft… Und wenn ich jetzt noch in Schweden ein Plätzchen am Meer finden würde, wäre es das berühmte i-Tüpfelchen :)
    Liebe Grüße
    Heike @Björklunda

      1. Nein, ich bin nur gerade im Urlaub auf der Insel. (Heute morgen hört es sich eher nach Herbststimmung an, so wie der Wind ums Haus pfeift. Sehen kann man noch nix.)

  2. St.Buddel … ich brauche nur den ersten Satz in deinem Blog zu lesen und könnte mich sofort in die Blechhöhle setzen und losfahren.

    Liebe Grüße und ein fettes Bussi von Bo

    Angela

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