Meine Reisen im April

Ja, es stimmt. Ich tausche Dünen gegen Dünen, Watt gegen Watt, Nordfriesland gegen Ostfriesland. Endlich werde ich der Frage auf den Grund gehen: Gibt es Unterschiede? Oder ist Ostfriesland genau so schön, entspannt und weit wie Nordfriesland? Im April habe ich insgesamt zwei Inseln auf dem Schirm: Juist und Sizilien. …

Emilias Fahrtenbuch #2

Ente Emilia hat sich perfekt eingelebt auf der Halbinsel Eiderstedt. In der Marsch und am Meer. Sein Blau steht ihr ausgezeichnet, genau wie der Himmel über Nordfriesland. Wenn die Wolken darüber segeln, und der Wind über die Fennen pfeift. Vor allem die Deiche haben es Emilia angetan. Erstens kommt sie …

Das isländische Landleben

In Hraunsnef Eisblau und durchsichtig wie Glasmurmeln. Nie habe ich ein Pferd mit solchen Augen gesehen. Auf dem Weg nach Hraunsnef, irgendwo zwischen Reykjavik und Snæfellsnes im Südwesten der Insel, taucht eine Herde von Islandpferden auf dem karamellfarbenen Wintergras auf. Wir nähern uns dem Zaun, und sie reagieren sofort, rennen …

Die Jagd nach dem Polarlicht

Jón Baldur, unser isländischer Begleiter, verkündet es geradezu feierlich: So ein Spektakel sei nur selten angekündigt wurden. Der Himmel ist klar, die Sonne fast untergegangen. Jetzt müssen wir nur noch warten. Gerd, der Fotograf, kann sein Abendessen in Langaholt gar nicht genießen, nervös rennt er zwischen draußen und drinnen hin …

Emilias Fahrtenbuch #1

Emilia und ich, das war Liebe auf den ersten Blick. Früher bin ich nur „normale“ Enten gefahren, niemals hätte ich mich für eine Dyane oder Acadiane interessiert. Nun ist es passiert. Ich habe Emilia in den Weiten des WWW entdeckt und zu meiner großen Freude festgestellt, dass sie auch physisch …

Das Schweigen der Lava

Das Erste, was ich von Island sehe, sind Schneeflecken. Denke ich zumindest. Doch bei abnehmender Höhe entpuppen sich die Flecken als Schaumkronen in Gruppenformation. Dann taucht eine schwarze Kirche über karamellfarbenem Grund auf. Sie gehört, so scheint’s, zu Keflavik. Schneeflecken auf moosigen Steinen. Eine Mondlandschaft. Aber der Mond ist tot, …

Himmel im Sand

Eigentlich wollte ich heute den ersten Island-Artikel schreiben, doch das Wetter ist zu schön, der Strand zu nah, und die Hunde zu glücklich in St. Peter-Ording. Also kosten wir die letzten Tage aus, bevor zu Ostern die Saison startet.

Doch wir sind nicht die Einzigen, die so gedacht haben, die von den frühlingshaften Temperaturen an die Wasserkante gelockt wurden. Und doch – in der Weite, die bis zum Horizont reicht, verteilen sich Mensch und Tier. Die Ersten haben sich in den Sand gehockt – ein eindeutiges Zeichen für Frühling.

In der Mitte der Wüste glitzert ein riesengroßer Spiegel. Als würden wir auf seiner Oberfläche wandeln können, die nicht Wasser, nicht Sand, sondern Himmel ist. Sogar die Sonne spiegelt ihr Antlitz gleich neben der Muschel. Der Wind hat eine Atempause eingelegt, und die Algen schreiben eine Botschaft in den Sand, die keiner lesen kann.

Sankt Peter ist einfach schön

In der Brandung planschen, dass es nur so spritzt. Eine Insel zu viert besetzen, und der Flut beim Auflaufen zuschauen. Losrennen, hüpfen, in den Pfützen das Wasser aufwühlen. Und am liebsten würde ich mich wie die Hunde im Sand wälzen.

P.S.: Derselbe Sand bildet inzwischen Dünen im Haus. Tricky!
P.P.S: Alles Handyfotos, da das Ganze eine spontane Aktion war!

Text und Fotos: Elke Weiler

Nach Schweden auswandern

In einem Land wie Schweden zu leben, ist für viele ein Traum. Auch mir könnte das gefallen. Also habe ich Heike vom Schwedenblog „Björklunda“ gefragt, wie es sich anfühlt. 1. Was war der Grund für dich und deine Familie, nach Schweden zu ziehen? Eine gute Frage. Für uns lagen die …

Verwirrt in Neukölln

Endstation Hermannstraße. Im seltenen Fall eines Druckverlustes… Ich schrecke hoch. Wie kann man am helllichten Tag und mit offenen Augen schlafen? Und wo fährt eine U-Bahn hin, wenn sie ihre letzte Station erreicht hat? Wieder zurück vermutlich, hin und her, bis zum letzten Mal. Ich werde es heute nicht mehr …