Wild, wild East

Knutschende Pärchen auf dem Weg ins Flitterwochen-Paradies. Schon im Flieger nach Barbados geht es los. Aber man muss nicht gleich heiraten, um in die Karibik zu fliegen. Viele wollen aus ganz anderen Gründen auf die Insel. „Barbados sticht in der Region durch seine gute Bildung und Wirtschaft hervor.“ Der 58-jährige …

Mit dem Rad durch Kopenhagen

Kopenhagen – Mozambique. So weit wollen wir nicht radeln. Doch viele der Bikes, die das „Baisikeli“-Team in der dänischen Hauptstadt fabriziert oder recycelt, lassen diesen Weg hinter sich. Der Fahrradverleih an der Ingerslevsgade hat sich eine Mission auf die Fahnen geschrieben: zur Mobilität, Infrastruktur und Lebensqualität in Afrika beizutragen. Leihe …

Der Strandkorb

Meeresrauschen. Sandverwehungen. Und mittendrin: bunte Flecken, Zufluchtsorte in rauer Umgebung. Schuld ist der ewige Wind. Vermutlich gäbe es das optimale Mobiliar für den Nordseestrand nämlich nicht ohne die frische Brise. Nichts fürs Mittelmeer. An warmen, windstillen Tagen staut sich die Hitze im Strandkorb. Für den Rest der Zeit, vor allem …

Seetang, oh Wunder

Barfuß am Strand von St. Peter-Ording. Spuren im Sand, das Meer rollt leise aus, sanft klatschend. Kaum Wind. Der Seetang da – hübsch. Häufig sieht man dieses Gebilde am Strand liegen. Wie Früchte des Meeres, aus dem Wasser gespült. Doch was genau ist das? Kann man es essen? In der …

Das große Abhängen

Die coolsten Strandbars von Berlin „Pizzeria Napoli Erezione“. So steht es auf dem Schild. Hinterm Holzverschlag lugt eine weiße Mini-Kuppel hervor. Ganz urig so ein Steinofen, fast wie in Bella Italia. Wir sind aber in Berlin, am Ufer der Spree, in der Nähe der East Side Gallery. Und ob die …

Dubliner Pub Crawl

Sonne ist selten. Lächelnd erzählt Ciarán (sprich: Kiran), dass die Leute hier gerne behaupten, in Irland regne es nicht. Nur letzte Woche, ein bisschen. Die Wahrheit ist: „Soft rain“ regiert den Himmel, die Stadt, das Land. Es nieselt oft und gerne, nur merkt man es nach einer Weile kaum noch. …

Die Holzsammlerin

Ein Augenblick in Äthiopien. Eine junge Frau, die lächelt. Sie trägt ein riesiges Gestrüpp mit sich herum. Es muss schwer sein, trotzdem dieses Lächeln.

Es ist nicht warm, es ist nicht kalt. Der Hausberg der Hauptstadt Addis Abeba reicht bis 2400 Metern hoch, und am späten Nachmittag frischt es hier oben auf, der Wind fegt über die Straße.

Doch das anstrengende Tragen der 35 Kilo schweren Last aus Ästen und Laub lässt die Holzsammlerin schwitzen. Sie lächelt weiter und hofft auf ein Fotogeld, denn der Verkauf des Bündels auf dem Markt in Addis wird ihr nur ein paar Birr einbringen.

Von den staatlichen Eukalyptus-Plantagen am Entoto dürfen die Holzsammlerinnen nur nehmen, was bereits auf dem Boden liegt. Bis zum Markt, dem großen Mercato in Addis, sind etwa 15 Kilometer zurückzulegen.

Behalten die Holzsammlerinnen ein Bündel für sich, haben sie etwa eine Woche Brennholz für die ganze Familie im Haus. Es dient ihnen vor allem zum Kochen über offenem Feuer – auch das traditionelle äthiopische Fladenbrot Injera wird so zubereitet.

Text und Foto: Elke Weiler

Mehr über Äthiopien lesen? Hier geht es nach Lalibela zum Markt und zu den Felsenkirchen.

Sommer an der Ill

Ein Tag in Straßburg Wenn ich Lust verspüre auf die leckerste Tarte flambée der Welt, dann ist es soweit: akute Straßburg-Sehnsucht. Fast hätte ich dort mal gelebt. Stattdessen blieb ich auf der anderen Rheinseite hängen: ein Job in Offenburg. Aber viele pendeln Tag für Tag über den großen Fluss – …

Schlaflos in Lalibela

Der Bus rattert über die Straßen, dass die Plastikfenster nur so klappern. Glücklicherweise sind wir bis Lalibela im Norden Äthiopiens geflogen, sonst hätte die Reise zum Weltkulturerbe, den elf monolithischen Felsenkirchen, ziemlich lange gedauert. Samstags strömen schon in den frühen Morgenstunden die Bauern der Umgebung zu dem großen Markt, um …