Mangos am Mombacho

Erst am Abend kommen wir in Granada an. Es ist nur 47 Kilometer von der Hauptstadt Managua entfernt. Doch wir sind auf dem Weg der Langsamkeit, mit dem Pangaboot über den Río San Juan, hierher gekommen. Ein sanftes rosafarbenes Laternenlicht erleuchtet die Gassen. Niedrige Gebäude aus den Zeiten kolonialen Reichtums …

Von Dünen und Strandhafer

Ich liebe die Weite, das Meer und die Dünen am Strand von St. Peter-Ording. Das Licht, die Wolken, den Wind. Die Tage, wenn Sand und Strandhafer wie gestreichelt wirken.

Der größte Teil des Dünengebiets ist aus Küstenschutzgründen abgesperrt und für die Brutvögel reserviert. Doch im Norden des 12 Kilometer langen Strands können auch Spaziergänger die Dünen erkunden.

Das ist die schönste Stelle. Hier robben Kinder wie Erwachsene durch den Sand, geschützt von den runden Hügeln. Oder sitzen exponiert, mit Blick zum Meer, wo die Kitesurfer aktiv sind.

Text und Fotos: Elke Weiler

Himmel und Erde

„In Träumen, Spiegeln und Wasser trifft man den Himmel und die Erde.“

Sprichwort aus China

Wo das Eis verweilt

Für die Reihe „Mein Lieblingsplatz am Meer“ verrät Jutta vom Blog „6 Grad Ost“ den für sie schönsten Ort auf Island… „Die Steine sind schön glatt geschliffen. Nicht ganz rund, aber sie erzählen dir Geschichten. Davon, wie das Meer sie an den Strand geworfen hat, so lange, bis sie ihre …

Der Ruf des Tukans

Der Fahrtwind bläst die hohe Luftfeuchtigkeit weg. Über dem Río San Juan türmt sich eine fantasievolle weiße Plastik in die Höhe, die Wolken scheinen auf der tropischen Luft zu segeln. Wir gleiten über den Grenzfluss zwischen Costa Rica und Nicaragua. Ein leichter Benzingeruch umgibt das Pangaboot aus Fiberglas, das Knattern …

Im Rhythmus der Schildkröte

Serbelio klopft auf den harten Panzer, der mal einer Schildkröte gehörte. Ein leichter Rhythmus, fröhlich und melancholisch zugleich, und das ganze Dorf tanzt im Takt dazu. Wir sind mitten im Dschungel von Panamá und lauschen dem Klang. Mit Maracas, Trommeln und Bambusflöten spielen fünf Emberá-Männer ein Lied über eine verlorene …

Versumpft in den Everglades

Als Sven vor vielen Jahren nach Florida kam, hatte er einen Traum. Vom Mythos der Sumpfbewohner, der unbesiegten Seminolen. Amerikanische Ureinwohner, die erhobenen Hauptes durchs Land zogen, immer noch wie damals. Die Seminolen waren im 18. Jahrhundert aus Georgia nach Florida geflohen – vertrieben von der Armee. Sie lernten im …

Das Meer klopft an

Xaver ist immer noch da. Nachdem wir uns einen Tag lang nur wenig vom Haus weg bewegt haben, trauen wir uns heute, einen Blick über den Außendeich zu werfen.

Der Sturm tobt weiter, die Hunde stört’s nicht. Irritiert es sie auch nicht, dass das Wasser dort ist, wo sie sonst wild durch die Gegend rennen? Nicht die Bohne. Hauptsache, am Deich!

Spiel' mit!
Spiele im Sturm

Während ich, als Katastrophenreporterin mit Kamera bewaffnet, mich kaum auf der Deichkrone halten kann, profitieren Julchen und Janni vom Vier-Pfoten-System und drehen so richtig auf.

Das gesamte Vogelschutzgebiet am Tetenbüllspieker ist überflutet, und wir sehen, wie hoch das Wasser mit der nächtlichen Flut gestiegen ist, es hat eine Linie aus Zweigen und Dreck hinterlassen.

Bis zur Krone fehlen noch ein paar Meter – zum Glück!