Helgoland ohne Anna

Es ist März, also Winter an der Nordsee. Alles ist in Nebel getaucht, als ich zum ersten Mal nach Helgoland übersetze. Das Meer, die Hummerbuden, die Lange Anna. Doch in einem Café lernte ich zwei sympathische Helgoländerinnen kennen, die für Aufklärung sorgen. Das Schiff fährt mitten in das dichte graue …

Zurück in Lissabon

Eigentlich ist noch etwas früh fürs Mittagessen. Doch wir streifen mit knurrenden Mägen durch Lissabon. Ein Galão, etwas Süßes oder doch direkt lunchen? Ein erstes Pastel de Nata? Oder Bacalhau à Brás? Es geht rauf und runter in unserem Viertel, dem Bairro Alto. Wir treffen Orte wieder. Orte sind wie …

Wo das Eis verweilt

Für die Reihe „Mein Lieblingsplatz am Meer“ verrät Jutta vom Blog „6 Grad Ost“ den für sie schönsten Ort auf Island… „Die Steine sind schön glatt geschliffen. Nicht ganz rund, aber sie erzählen dir Geschichten. Davon, wie das Meer sie an den Strand geworfen hat, so lange, bis sie ihre …

Der Ruf der Pasteis

Bald bin ich wieder da, in Lissabon, Lisbon, Lisboa. Und spaziere schon mal durch meine Sommerfotos von 2006 aus der Stadt am Tejo. Wie wird sich der Frühling 2014 anfühlen? Auf jeden Fall wird der Himmel wieder voller Pasteis de Nata hängen.

Beim letzten Mal habe ich einen Kaffee mit Pessoa getrunken und bin fleißig mit der Tram 28 gefahren. Nennt mir eure Tipps, Lieblingsorte & -speisen für eine der schönsten Städte Europas! Zwei Dinge weiß ich schon: Wir werden im Bairro Alto feiern und in der Alfama Fado hören.

Text und Fotos: Elke Weiler

Spuren im Sand

Bo wartete schon mit den Würstchen. Ich spürte das. Natürlich wusste ich Bescheid: Als Hund von Welt war es essentiell, nach allen Seiten hin vernetzt zu sein. Der Dicke hingegen hatte keine Ahnung von Tuten und Blasen, Meetings und Rendezvous. Janni lebte locker in den Tag hinein und nahm die …

Theo und das wilde Vieh

Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich zum ersten Mal in Husum war. Die Sonne schien, und wir saßen draußen am Binnenhafen. Der Duft nach Watt und Meer war mindestens genauso intensiv wie heute. „Würdest du hier wohnen wollen?“, fragte ich mein Gegenüber. Nein, das wollten wir beide …

Sahnehäubchen und Polstermöbel

In Friedrichshain, Berlin Mein Apartment auf Zeit wirkt wie eine schmucke Studentenbude, aufgehübscht mit Retro-Details. Sogar ein alter Apple mit ausladendem Hinterteil steht auf dem Schreibtisch. Ich schaue in einen Innenhof mit Baum, der Himmel ist blau, ein ruhiger Samstagmorgen. Keiner rüttelt heute an den Mülltonnen. Berlin schläft. Um 10 …

Küstenwechsel

Keine Spur von den Ochseninseln. Ich stehe in Sandwig am Ufer der Flensburger Förde, von hier aus ist Dänemarks Küste zum Greifen nah. Nicht jedoch bei Nebel, der die Welt verändert, verschluckt, verhext. Das Strandhotel in Glücksburg hat einen eigenen Steg ins Wasser, ich laufe bis zum Ende und schwebe …

Der Ruf des Tukans

Der Fahrtwind bläst die hohe Luftfeuchtigkeit weg. Über dem Río San Juan türmt sich eine fantasievolle weiße Plastik in die Höhe, die Wolken scheinen auf der tropischen Luft zu segeln. Wir gleiten über den Grenzfluss zwischen Costa Rica und Nicaragua. Ein leichter Benzingeruch umgibt das Pangaboot aus Fiberglas, das Knattern …

Am Südzipfel von Sylt

„Rettet die Erde“ hat jemand mit schwarzem Spray auf den Stromkasten gesprüht. Schön, wie sie ist, wäre sie es wert, gerettet zu werden. Wir fahren langsam aus Westerland heraus, anfangs ein paar Nadelbäume, dann nur noch Dünen und Heide ringsherum. Genau hier erinnert mich Sylt an die dänische Nordseeküste rund …