Schafe im Sommer

Im März bin ich darüber weg geflogen. Aus dem Weg nach Island habe ich die Färöer Inseln mitten im Nordatlantik gesehen. 18 an der Zahl, ich habe nicht durchgezählt. 50.000 Einwohner und fast doppelt so viele Schafe. Får heißt Schaf, zumindest im Altnordischen oder auch im Schwedischen, daher werden die …

Wikinger und Walgesänge

Vermutlich ist es unmöglich, nach Island zu fahren und nie über die Sagas zu reden. Altnordische Literatur, die einst aus mündlichen Überlieferungen von Götter- und Heldengeschichten herrührte. Einer von ihnen hieß Leifur, und zur Sicherheit ließ ich mich mit ihm fotografieren. Ich konnte ja nicht ahnen, dass ich ihm später …

Die Farben der Färöer

Was ist dein „Lieblingsplatz am Meer“, habe ich Nadine Ormo vom Outdoorblog „kulturnatur.de“ gefragt. Hier ihre Antwort: „Überall dieses Blau. Deep Ocean Blue, wortwörtlich. Und wir mittendrin. Auf einem Klecks Grün. Ganz weit draußen, im Nordatlantik. Am Rand Europas, auf den Färöern. Zugegeben, das ist hier nicht jedermanns Sache: Regenschauer …

Einmal Food, immer Food

Wenn zwei Naturgewalten aufeinander trafen, nämlich Sonne und Sturm, dann wurde meine Sonne wild. Es kam zum sogenannten Sonnensturm. Allerdings nicht im klassischen Sinne, wie mir Madame verklickerte, die in Island die Auswirkungen in Form von Polarlichtern beobachtet hatte. Meine Süße leuchtete auf eine andere Art und Weise. Vor allem …

Die Jagd nach dem Polarlicht

Jón Baldur, unser isländischer Begleiter, verkündet es geradezu feierlich: So ein Spektakel sei nur selten angekündigt wurden. Der Himmel ist klar, die Sonne fast untergegangen. Jetzt müssen wir nur noch warten. Gerd, der Fotograf, kann sein Abendessen in Langaholt gar nicht genießen, nervös rennt er zwischen draußen und drinnen hin …

Das Schweigen der Lava

Das Erste, was ich von Island sehe, sind Schneeflecken. Denke ich zumindest. Doch bei abnehmender Höhe entpuppen sich die Flecken als Schaumkronen in Gruppenformation. Dann taucht eine schwarze Kirche über karamellfarbenem Grund auf. Sie gehört, so scheint’s, zu Keflavik. Schneeflecken auf moosigen Steinen. Eine Mondlandschaft. Aber der Mond ist tot, …

Himmel im Sand

Eigentlich wollte ich heute den ersten Island-Artikel schreiben, doch das Wetter ist zu schön, der Strand zu nah, und die Hunde zu glücklich in St. Peter-Ording. Also kosten wir die letzten Tage aus, bevor zu Ostern die Saison startet.

Doch wir sind nicht die Einzigen, die so gedacht haben, die von den frühlingshaften Temperaturen an die Wasserkante gelockt wurden. Und doch – in der Weite, die bis zum Horizont reicht, verteilen sich Mensch und Tier. Die Ersten haben sich in den Sand gehockt – ein eindeutiges Zeichen für Frühling.

In der Mitte der Wüste glitzert ein riesengroßer Spiegel. Als würden wir auf seiner Oberfläche wandeln können, die nicht Wasser, nicht Sand, sondern Himmel ist. Sogar die Sonne spiegelt ihr Antlitz gleich neben der Muschel. Der Wind hat eine Atempause eingelegt, und die Algen schreiben eine Botschaft in den Sand, die keiner lesen kann.

Sankt Peter ist einfach schön

In der Brandung planschen, dass es nur so spritzt. Eine Insel zu viert besetzen, und der Flut beim Auflaufen zuschauen. Losrennen, hüpfen, in den Pfützen das Wasser aufwühlen. Und am liebsten würde ich mich wie die Hunde im Sand wälzen.

P.S.: Derselbe Sand bildet inzwischen Dünen im Haus. Tricky!
P.P.S: Alles Handyfotos, da das Ganze eine spontane Aktion war!

Text und Fotos: Elke Weiler

Wo das Eis verweilt

Für die Reihe „Mein Lieblingsplatz am Meer“ verrät Jutta vom Blog „6 Grad Ost“ den für sie schönsten Ort auf Island… „Die Steine sind schön glatt geschliffen. Nicht ganz rund, aber sie erzählen dir Geschichten. Davon, wie das Meer sie an den Strand geworfen hat, so lange, bis sie ihre …

Ein Roadtrip zu den Manatees

Ein Manatee hat nicht gerade das, was man gemeinhin eine Idealfigur nennt. Eher so etwas wie eine überdimensionierte Kartoffelform. Und es sieht so gemütlich aus, wenn eine Seekuh quasi im Wasser schwebt. Dass 400 bis 500 Kilo so leicht wirken können! Die Meeressäuger waren mir auf Anhieb sympathisch. Seit ich …