Slow Travel

Was bedeutet eigentlich das langsame Reisen? Ginge es nur um Geschwindigkeit, müsste ich Wanderin werden. Unter Slow Travel verstehe ich das Gegenteil vom schnellen Konsum auf Reisen, jenes Hoppen von bereits festgelegtem Highlight zu Highlight. Stattdessen stehen Natur, Leben und die besondere Kultur vor Ort im Fokus. Man konzentriert sich auf etwas, trifft sich mit Einheimischen, lässt sich ihre Welt zeigen, versucht dem Geist des Ortes näher zu kommen. Man lässt sich treiben, sieht einer Schnecke zu, entdeckt ein Insekt im Wald, das man noch nie gesehen, riecht, erlebt einen Ort intensiver.

Strand in Sylt

Was bedeutet langsames Reisen?

Den Koffer zu packen, das ist jedes Mal wie ein klitzekleiner Umzug. Sein Leben in ein rechteckiges, mehr oder weniger voluminöses Ding zu stecken, die Zelte abzubrechen und an anderer Stelle wieder aufzubauen. Ich mag den Moment des Loslassens nicht sonderlich, doch ich liebe den des Ankommens. An einem anderen Ort zu sein, gleicht einem …

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Der finnische Slow

Ein kleiner Junge steht allein mitten auf einem einsamen Hofgelände. Obwohl weit entfernt, scheint er mich anzuschauen. Vielleicht fasziniert von der Bewegung des Zugs. Der Nebel lichtet sich langsam über den Feldern. Hinter uns liegt der Nord-Ostsee-Kanal. Er durchschneidet die Jütische Halbinsel von Brunsbüttel bis Kiel und gibt mir das Gefühl, bei der Überquerung den …

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Liegender Buddha

Slow Guide für Bangkok

Das letzte Jahr begann mit einem Paukenschlag: Thailand. Mein erstes Mal in Bangkok, und im Anschluss ging es nach Trat zum Inselhopping. Besonders Koh Kood hat mir sehr gefallen. Doch die thailändische Hauptstadt, so heißt es, spalte die Gemüter. Chaotisch, lärmend, exotisch, inspirierend. Bangkoks Ruhepole sind die Tempel. Die Freundlichkeit, die Höflichkeit der Menschen. Nok …

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Elke mit Lama

Nebelwald ohne Nebel

Wer an einen fremden Ort reist, nimmt etwas mit und lässt etwas von sich dort. Manchmal mehr, manchmal weniger – doch die Beziehung zu diesem Ort bleibt. Die erste Geschichte beginnt mit einem Glas Marmelade, das bald aufgebraucht ist. „Chigualcan“ steht auf dem Etikett, umringt von länglichen gelben Früchten, die entfernte Ähnlichkeit mit Quitten hätten, …

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Allein unter Kühen

„Nimm‘ mich mit, Kapitän, auf die Reise“, singen die Gäste in Inke’s Café lauthals mit. Ein Schifferklavier gibt den Ton an, doch es kommt nur vom Band. 17.15 Uhr. Man feiert mit alten Seemannsliedern über Heimweh und die weite Welt den Geburtstag einer Großmutter. Wunderkerzen. In einer Viertelstunde wird Inke das einzige Café ohne Hotelanschluss …

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