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Julchen

Nebel am Morgen

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Irgendwie hatte der Herr Winter sich vom Acker gemacht, ohne eine ordentliche Abschiedsvorstellung zu geben wie im letzten Jahr. Stattdessen Vorfrühling. Unsere Morgen waren voller… Weiterlesen »Nebel am Morgen

Geburtstag am Strand

It’s my party

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„Lebe jeden Tag, als wäre es dein Geburtstag“, sagt die beste aller Psychoanalytikerinnen, Mademoiselle Julie. So weit ok. Was aber, wenn dann wirklich Geburtstag ist?… Weiterlesen »It’s my party

Heimat bleibt Heimat

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Frau Frost schickt einen Gruß von Herrn Winter, und Janni liebt seine Heimat umso mehr. Nun gilt es nur noch, die umtriebige Madame wieder ins nordfriesische Hier und Jetzt zurückzuholen.

Wenn Wurst winkt

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Julchen schien die Brennesseln hypnotisieren zu wollen. Wie angewurzelt hockte sie vor dem grünen Dickicht. „Juli, komm‘!“, schlug Madame vor, doch keine Reaktion. Ich stand am Straßenrand und guckte verwirrt. Hatte meine Holde den Schuss nicht gehört?

Es war Mittagszeit, und da winkten Würstchen. Zwar hatten wir ein paar überflüssige Dinge wie Sitzmachen etc. dafür zu tun, aber letztendlich zählte das Ergebnis. Wir ließen Julchen vor den Brennesseln hocken, doch ganz wohl war uns dabei nicht.

Egal, wie oft Madame Tschüss sagte, Julchen bewegte sich keinen Millimeter. Sie schien zu Stein erstarrt. Also gingen wir zurück, um sie abzuholen. Notfalls musste man ihr in den Hintern zwicken oder am Plüschohr nagen – ich war zu allem bereit. Weiterlesen »Wenn Wurst winkt

Einer für alle

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Manchmal kam es knüppeldick, wie meine Sonne zu sagen pflegte, wenn etwas schief lief. Speziell mich hatte sie dabei oft in Verdacht. Als ob Julchen je unter mir zu leiden hätte! Artig und putzig, wie ich war. Ein Musterrüde sozusagen. Aber manchmal kam es selbst für einen sanftmütigen Foodblogger knüppeldick. Weiterlesen »Einer für alle

Knuddeln nach Verordnung

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Sie nannten mich Schwester Janni. Dabei war ich vielmehr als das. Die Nase! Kurz nach Madames Rückkehr scannte ich sie besser als jeder Computertomograf. Hatten die Arztlutscher auch alles richtig gemacht? Ich war zufrieden mit dem Ergebnis.

Allerdings lief sie noch nicht so richtig rund. Monsieur war weiterhin für unsere Mahlzeiten und die Freizeitbetreuung verantwortlich und entwickelte neue Qualitäten als Chefkoch. Er avancierte zum Hauptpfleger für Madame, während wir natürlich alles taten, was wir konnten.

Julchen trieb sich zwar nach wie vor am liebsten draußen rum, weil sie meinte, jemand müsste sich um Ordnung vor der Haustür kümmern. Doch ich stand Gewehr bei Fuß, wenn es um Madame ging. Knuddeln nach Verordnung! Weiterlesen »Knuddeln nach Verordnung